aktualisiert: 06.02.2012 17:24 Uhr
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MARIENBRUNN
Helmut Schätzlein 60 Jahre aktiver Sänger
Ehrungen beim Gesangverein Marienbrunn
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Ehrungen beim Gesangverein Marienbrunn: stellvertretender Vorsitzender Werner Traub, Helmut Schätzlein (60 Jahre aktives Singen), Walter Kilian vom Maintalsängerbund, Alfons Brückner (50 Jahre), Ehrenmitglied Georg Buller, Vorsitzender Leo Roth (30 Jahre), Vorstandsmitglied Paul Wolz, zweiter Bürgermeister Manfred Stamm (von links).Foto: Ute Gram
Ehrungen standen beim Jahrtag des Gesangvereins Marienbrunn im Bürgerhaus im Mittelpunkt. Stellvertretender Vorsitzender Werner Traub und Vorstandsmitglied Paul Wolz zeichneten langjährige aktive und passive Mitglieder.
Leo Roth ist 1971 in den Verein eingetreten und war von 1981 bis 2011, also insgesamt 30 Jahre lang, Vorsitzender des Männergesangvereins Marienbrunn und ist immer noch ein aktiver Sänger, berichtete Traub. Roth hat als Vorsitzender unter anderem mit dem 80., 90. und 100. Gründungsfest drei große Feste ausgerichtet.
Helmut Schätzlein wurde für 60 Jahre aktives Singen geehrt. „Er ist 1951 in den Verein eingetreten und hat in wieder mit zum Leben erweckt“, lobte Traub.
Roth und Schätzlein wurden für diese außergewöhnlichen Leistungen auch noch von Walter Kilian vom Maintalsängerbund mit einer Urkunde und der goldenen Nadel ausgezeichnet.
Zum Ehrenmitglied wurde Georg Buller ernannt. Er war viele Jahre aktiver Sänger und stand dem Verein immer als Helfer zur Verfügung, so auch an diesem Jahrtag, an dem er den Ausschank hinter der Theke übernommen hat.
Alfons Brückner wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt, in Abwesenheit ebenfalls für 50 Jahre Mitgliedschaft Kurt Werner, für 40 Jahre Mitgliedschaft Jahre Herbert Baumann, Alfred Brückner und Peter Markert sowie für 25 Jahre Joachim Aull.
Zweiter Bürgermeister Manfred Stamm gratulierte im Namen der Stadt Marktheidenfeld mit dem Marienbrunner Stadtrat Burkhard Wagner den Geehrten. Monsignore Reinhold Herbig, der den Jahrtagsgottesdienst gehalten hatte, zeigte sich erfreut, dass mit Dieter Weimann wieder ein Dirigent gefunden wurde. Ein aktiver Gesangverein sei für einen Ort ein wichtiges Identitätsmerkmal und setze sich dem Trend der Zentralisierung entgegen, wo Gemeinden nur noch als Schlafstätte fungieren.
Zudem entschuldigte sich Monsignore Herbig mit einem leichten Augenzwinkern, dass mit ihm nur das „Auslaufmodell Herbig“ nach Marienbrunn geschickt worden sein. Er werde wohl auch in Zukunft noch nach Marienbrunn entsandt werden.

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