publiziert: 03.04.2013 17:48 Uhr
aktualisiert: 05.04.2013 12:04 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text ESSELBACH/STEINMARK
Hofmanns Rücktritt auf Tagesordnung

Gemeinderat tagt nächsten Mittwoch in Esselbach

(mk/josch) Der Gemeinderat Esselbach trifft sich am Mittwoch, 10. April, zur Sitzung. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Feuerwehrhaus Steinmark, anschließend im Rathaus Esselbach.

Die Tagesordnung sieht als letzten Punkt in der öffentlichen Sitzung die Beratung und Beschlussfassung zum Rücktritt des Ersten Bürgermeisters Klaus Hofmann vor. Dieser hat seinen Schritt vor dem Urteil des Verwaltungsgerichts schon vor drei Wochen angekündigt (wir berichteten) und kam damit einer möglichen Amtsenthebung zuvor.

Hofmann wurde bereits wegen der Manipulation der Bevölkerungszahl der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld zur Erlangung eines höheren Rabatts auf einen auch dienstlich genutzten Personenwagen straf- und disziplinarrechtlich verurteilt. Außerdem sah es das Amtsgericht Gemünden als erwiesen an, dass er sich durch das Füllen seines privaten Tanks mit gemeindeeigenem Heizöl bereichert hat, weil er erst nach Hinweisen des Rechnungsprüfungsausschusses die Kosten beglichen hat.

Die Begehung vor der Sitzung hat in Steinmark das Lagerhaus/Feuerwehrhaus wegen der Außenrenovierung zum Ziel, außerdem den Friedhof in Esselbach wegen der Stützmauer am Mittelgang. Die weiteren Beratungspunkte nach der Rückkehr ins Rathaus: Haushalt 2013 und Erlass der Haushaltssatzung; Entgeltanpassung für Betriebsleitung und Betriebsführung für den Gemeindeforst; Grabenverrohrung im Bereich Hallengrundstücke Spitzacker; Vergabe der Arbeiten am Friedhof Esselbach zur Erneuerung der Stützmauer; Informationen; Anfragen.

    
    

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»Alle 10 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

franke23 (6 Kommentare) am 05.04.2013 09:49

auch ach so

Herr Hoffmann hat zwar vor seiner Verurteilung, aber erst, nachdem sein "Diebstahl" aufgedeckt wurde, zurückgezahlt.
Angehörige anderer Parteien treten zurück, wenn sie nur beim Abschreiben erwischt wurden. Herr Hoffmann trotz Betrug und „Diebstahl“ erst, wenn er in Kürze höchst wahrscheinlich eh abgesetzt worden währe.
Eine Frage an meinungsforscher: Heisen Sie zufällig Hoffmann, oder sind Sie sonst irgendwie mit Herrn Hoffmann verbunden (FW Seilschaft)?
(3)
lobi (419 Kommentare) am 04.04.2013 16:22

Recht gebrochen ist Recht gebrochen

dafür ist jemand gewählt, das zu bewirken, was er / sie verspricht.

Gehen Sie mal in die freie Wirtschaft und machen sich dort als Manager für Ihre eigenen Belange strafbar: z.B. "klauen die besagten goldenen Löffel".
*meine 2 Pfennige*
(3)
meinungsforscher (30 Kommentare) am 05.04.2013 07:54

ach so

Und deswegen veruntreuen hohe Manager von Banken oder der wirtschaft Gelder und bekommen dann noch eine Abfindung. Meinen Sie das? Oder es werden Vertiebler bestochen mit Geschenken von Lieferanten. Was ist dann damit? Herr Hofmann hat alles zurück bezahlt und das nicht nachdem er verurteilt wurde sondern zuvor. Also können Sie nichts mit der Wirtschaft vergleichen. Denn das stimmt nicht ganz. Warum hat Herr Hofmann einen so guten Stand in Esselbach und Umgebung? Weil er mehr macht als eigentlich für einen Bürgermeister notwendig ist.
(1)
meinungsforscher (30 Kommentare) am 04.04.2013 15:14

@franke23 - und allen anderen

@franke23:Haben Sie sich eigentlich schon mal die Rechtslage angeschaut? Was sie schreiben ist einfach nur falsch. Nach einer bestimmten Anzahl von Jahren ist der Ehrensold sowie schon gegeben. Da hätte Herr Hofmann schon eher zurück treten können. Nach Zeitungsberichten ist das Verfahren auch noch nicht verhandelt und man weiß nicht was dort raus kommt. Daher könnte man dies auch abwarten. Ist doch egal ob jetzt in der Zeitung oder später. Daraus folgt, dass er wirklich Gesundheitlich nicht auf der Höhe ist. Und würde man sich mal in Esselbach umhören, bekommt man das auch öfters zu hören. Was aber stimmt ist, dass er alles geschafft hat was er 2008 bei der Wahl versprochen hat. So ist die Spessarthalle erneuert, ein Baugebiet erschlossen, die Straßen erneuert und sogar die Schulden verringert worden. Dazu haben die Bürger keine Umlagen bezahlen müssen. Dies ist nur einiges was er gemacht hat. Wo steht eigentlich das @ Redaktion..
(0)
franke23 (6 Kommentare) am 04.04.2013 16:34

Antwort

Nach meinen Recherchen steht einem Bürgermeister erst nach 11 Jahren ein Ehrensold zu.
Ausnahmen:
1. Wenn die Gemeinde dies nach 10 Jahren freiwillig tut.
2. Wenn dieser aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt, auch schon nach 10 Jahren.
Herr Hoffmann ist, laut MP seit 11 Jahren Bürgermeister.
Auch wenn er Ihre 5 guten Taten tätigte (die ist des Bürgermeisters Pflicht), rechtfertigt dies nicht, sich unlauter zu bereichern
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