publiziert: 11.12.2011 17:22 Uhr
aktualisiert: 11.12.2011 17:24 Uhr
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Blutspenderehrung des Roten Kreuzes und der Stadt Marktheidenfeld
  • Treue Blutspender geehrt: Die Stadt Marktheidenfeld hatte zu einer kleine Feierstunde eingeladen.
    Foto: Martin Harth
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„Kling Glöckchen, kling!“ mit diesem Lied begrüßten die Kinder der Früherziehung des städtischen Musikinstituts am Sonntagmorgen die treuen Blutspender im Sitzungssaal des Rathauses zur Ehrung des Kreisverbands Main Spessart des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Stadt Marktheidenfeld.

Diese Veranstaltung, die neben der Früherziehung auch vom Ensemble „Akkordeonissimo“ unter Leitung von Alma Flammersberger feierlich umrahmt wurde, gehört schon traditionell zur Zeit vor dem Weihnachtsfest im Dezember. Zur Ehrung waren auch BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Albus und die beiden Marktheidenfelder BRK-Bereitschaftsleiter Frank Salomon und Jochen Spiegel gekommen.

Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder dankte den Spendern für ihre Bereitschaft und den Helferinnen des Teams um Hans Rothaug, von denen die Abwicklung der Spendentermine aktiv unterstützt wird. 15 000 Blutspenden trügen in Deutschland täglich dazu bei, den großen Bedarf an Blutkomponenten abzudecken.

Diesen Dankesworten schloss sich der BRK-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner (Lohr) gerne an und hob die Bedeutung des Erstgewinns von Spendern hervor. Im vergangenen Jahr sei mit der Ehec-Krise und im Zusammenhang mit dem Einsatz der Bundeswehr die Versorgungssicherheit mit Blutkomponenten in den Medien diskutiert worden. Positiv sei anzumerken dass die Zahl der Blutspenden in Deutschland von 2000 bis 2010 von 4,4 Millionen auf 4,9 Millionen angestiegen sei. Stark rückläufig seien dagegen die Eigenspenden vor operativen Eingriffen.

Die Alterung der Gesellschaft werde auch die Praxis der Blutspende beeinflussen. Zum einen habe man die Altersgrenze schon Stück um Stück nach oben gerückt. Zum anderen sei man dringend an neuen, jungen Einsteigern interessiert. Die Zahlen in Main-Spessart gäben hier durchaus zur Hoffnung Anlass.

Mit Urkunden, Ehrennadeln und kleinen Präsenten wurden dann die oftmaligen Blutspender geehrt. Alles in allem haben diese Personen mit ihren bisherigen Spenden ungefähr 600 Liter Blut zur Verfügung gestellt. Mit einem kleinen Präsent bedachte man auch die ehrenamtliche Helferinnen des Marktheidenfelder Blutspendedienstes Frieda Väthjunker, Gerda Brod, Helga Hock, Erika Müller, Barbara Endres, Renate Beppler und Maria Stamm.

25 Blutspenden: Hermann Becker, Sonja Emler (Dettelbach), Daniela Endres, Michael Maushake (Bischbrunn), Kerstin Menig, Anja Merklinger, Jutta Ruckstetter, Adolf Väth und Alexandra Zöller;

50 Blutspenden: Artur Götz (Karbach), Rudolf Leutbecher, Bernhard Michael Rücker, Heidemarie Ruckstetter und Dieter Ruckstetter;

75 Blutspenden: Stefan Gebert, Hannelore Heumann und Ilse Schmelz;

100 Blutspenden: Klaus Bauer, Anita Götz(Karbach) und Gerald Liebler;

125 Blutspenden: Peter Richter und Siegwart Winter.

Blutspende in Zahlen

In Marktheidenfeld führte das BRK dieses Jahr bislang vier Blutspendetermine durch, bei denen 628 Konserven und 24 Erstspender gewonnen werden konnten. Die Bilanz wird durch den Einsatz des BRK-Blutspendemobils bei der Firma Braun mit 37 Konserven und 19 Erstspendern sowie bei der Fach- und Berufsoberschule mit 46 Konserven und 29 Erstspendern verbessert.

Im Vorjahr hatten sich in Marktheidenfeld 7,38 Prozent der Bevölkerung zur Blutspende bereitgefunden und damit etwas weniger als im Vorjahr. Im BRK-Kreisverband Main-Spessart liegt die Quote etwas höher bei 10,42 Prozent. In Marktheidenfeld waren im Vorjahr bei fünf Blutspendeterminen 802 Konserven und 34 Erstspender gezählt worden.

Der nächste Blutspendetermin in Marktheidenfeld findet am Donnerstag, 22. Dezember, 16.30 bis 20.30 Uhr, im Pfarrheim St. Laurentius statt.

maha
    
    

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