publiziert: 07.10.2009 17:43 Uhr
aktualisiert: 07.10.2009 20:35 Uhr
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Kater „Ron“ nach Schuss gelähmt

Besitzer des Tieres setzt eine Belohnung für die Ermittlung des Täters aus

Der rot-beige getigerte Kater „Ron“ ist ein lebhaftes und manchmal vorwitziges Tier. Ein unbekannter Täter schoss ihn vergangene Woche an - das Tier ist seither gelähmt.

  • Der fünf Monate alte Kater „Ron“ ist am Mittwochmorgen der vergangenen Woche von einem Luftgewehrschützen im Bereich der Straße „An der Stadtmauer“ in Homburg angeschossen worden. Seitdem sind eine Hinterpfote und der Schwanz des Tiers gelähmt.
    FOTO Holger Watzka
Bild von
Zwischen 7.30 und 9 Uhr schoss ein bislang unbekannter Schütze mit einem Luftgewehr auf den fünf Monate alten Kater. Er traft ihn im Bereich der Wirbelsäule. Seitdem ist das Tier gelähmt. Es kann einen Hinterlauf und seinen Schwanz nicht mehr bewegen.

Geschockt von der Tierquälerei

„Rons“ Besitzer Klaus Trabel ist immer noch geschockt von der Tierquälerei. Er kann nicht verstehen, warum jemand auf das Tier geschossen hat. Die Familie bekam „Ron“ und seinen Bruder „Sirius“ am 23. Juni von einem Arbeitskollegen von Klaus Trabel aus Dörlesberg geschenkt. Trabels hatten schon eine Katze, die aber in diesem Jahr auf der Straße überfahren und getötet wurde.

Das Ehepaar Doris und Klaus Trabel hat zwei Kinder: Frederik (14 Jahre) und Selina (19). Für ihre Kinder sind die Katzen zu Spielkameraden geworden. Allerdings haben die Tiere ein Eigenleben. „Katzen lassen sich nicht anbinden“, weiß Klaus Trabel. Während allerdings „Sirius“ der anhänglichere und bequemere Kater ist, sucht sein lebhafterer Bruder „Ron“ öfter allein das Weite.

Blutend auf der Wiese gelegen

So war Klaus Trabel überrascht, als er ihn vor acht Tagen morgens auf der Wiese des hauseigenen Grundstücks ruhig liegen sah; er wunderte sich, dass der Kater sich für lange Zeit nicht bewegte. Als er näher hinsah, entdeckte er, dass das Tier blutete. Trabel fuhr den Kater zur Tierärztin. Die hat ihn geröntgt und die Schussverletzung festgestellt.

Zwar hat „Ron“ sich wieder etwas erholt, doch ist das Tier noch immer teilweise gelähmt, sodass es auch Kot und Urin nicht halten kann. „Das ist kein Tierleben mehr“, sagt Trabel, der nicht weiß, ob sich der Kater jemals wieder von dem Schuss erholt.

Die Familie hat daher jetzt für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, eine Belohnung von 100 Euro ausgesetzt. Zumindest wünscht sich sein Besitzer, „dass der Täter sich das nächste Mal genau überlegt, ob er auf ein Lebewesen schießt“.

wa/abra
    
    

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