publiziert: 06.02.2012 17:26 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 17:29 Uhr
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Kosten sparen bei Kindergartenausbau

Ehrenamtliche Helfer packen mit an

Die Kirchenverwaltung, der Josefsverein und die Gemeinde seien bemüht, Kosten für den weiteren Ausbau des Kindergartenumfeldes einzusparen, teilte Bürgermeister Werner Schebler in der Gemeinderatssitzung mit. Dazu hätten er sich zusammen mit dem zweiten Bürgermeister Gerhard Müller, Werner Meining vom Bauhof, dem Bauausschuss sowie Mitgliedern des Josefsvereins und der Kirchenverwaltung zu einem Runden Tisch im Dezember zusammengesetzt und die Vorgehensweise besprochen. Bauträger sei die Kirchenverwaltung.

Im Wiesenweg könnten die Pflasterarbeiten für die Parkflächen sowie das Verfüllen der Sickergrube mit Beton mit Mitarbeitern des Bauhofs und ehrenamtlichen Helfern sowie Mitgliedern des Gemeinderates durchgeführt werden, sodass nur die Materialkosten anfallen würden.

Der neue Zugang zum Kindergarten könne auf die gleiche Weise hergestellt werden. Hier würden nach Aussage des Elternbeirates auch Eltern von Kindergartenkindern mithelfen. Architekt Willi Müller würde beratend zur Seite stehen. Der Gemeinderat war mit der obengenannten Vorgehensweise einverstanden. Die benötigten Gemeindearbeiter werden von der Gemeinde abgestellt.

Die Stunden, die ehrenamtlich gearbeitet werden, sowie die Arbeitsleistung der Gemeindearbeiter werden vermerkt, damit die Ersparnisse dargestellt werden könnten.

Waldwege instandsetzen

Bürgermeister Schebler informiert darüber, dass die Instandsetzung des Waldweges vom Leinacher Weg zur Staatsstraße 2299 in Billingshausen 3373,75 Euro kosten werde. Der Wirtschaftsweg Räuschel zur Fleischhecke koste 2993,93 Euro Die Wege seien in der Zeit im Dezember des Vorjahres von der Firma Seitz aus Remlingen instandgesetzt worden.

Da die Firma Seitz gute Arbeit geleistet habe, habe man mit der Firma und Bauhofmitarbeiter Werner Meining eine Besichtigung der Wirtschaftswege vorgenommen, die als nächstes im Jahr 2012 instand gesetzt werden müssten. Dazu hat die Firma ein Angebot vorgelegt. Jagdvorsteher Hermann Meyer habe die Preise geprüft und für angemessen befunden. Die Kosten sollen von der Jagdgenossenschaft, soweit wie möglich, übernommen werden. Es dürften allerdings Restkosten auf die Gemeinde zukommen. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorhaben zu.

Der Bürgermeister legte als Information einen Auszug aus dem Bebauungsplan „Östlich des Urspringer Weges II“. Vom Eigentümer des Grundstücks lag eine Anfrage zum Bau einer Garage außerhalb der Bebauungsgrenze vor. Vor einer Entscheidung soll der Bauausschuss Ortseinsicht nehmen.

Eine Gemeinderätin verwies auf den chaotischen Zustand des Grundstücks im Bereich der Wanderhütte. Es wird geprüft, ob die Gemeinde tätig werden könne.

An Baugesuchen lag dem Rat eine Bauvoranfrage von Helmut Lang zum Teilausbau des Dachgeschosses im Anwesen Mühlweg 24 vor. Der Antrag war unter Hinweis auf ähnliche Fälle in der Vergangenheit und die Bezugsfallwirkung in der Zukunft bislang zurückgestellt worden. Mit Schreiben vom 10. Januar nahm Lang den Antrag zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zurück. Er teilte in dem Schreiben mit, dass er auf den Einbau einer dritten Wohnung verzichte und stattdessen eine Bauvoranfrage für die Errichtung eines Wohnzimmers, Schlafzimmers und Bad im Dachgeschoss mit Änderung der Südfassade vorlege. Der Gemeinderat stimmte der veränderten Sachlage zu und stellte eine Zustimmung zur neuen Planung in Aussicht.

Dem Antrag auf Verlängerung des Vorbescheides von Lothar Schebler zum Scheunenabbruch und Errichtung eines Vierfamilienhauses wird für zwei Jahre zugestimmt.

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