publiziert: 20.08.2012 16:07 Uhr
aktualisiert: 22.08.2012 12:02 Uhr
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Laurenzi: Hitze machte Händlern zu schaffen

Laurenzi-Bilanz der Geschäftsleute fällt trotz der extremen Temperaturen zum Messe-Finale positiv aus

Die Laurenzi-Messe hat einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Rund 140 000 Menschen kamen an den zehn Tagen auf das Festgelände am Main – und die Bilanz hätte noch besser ausfallen können, wäre nicht das letzte Wochenende mit der sengenden Hitze gewesen. „An den heißen Tagen war die Mess' am Nachmittag wie leergefegt“, sagt Werner Baumeister, Sprecher der Marktkaufleute auf Laurenzi.

Trotzdem ist er hochzufrieden mit der Mess' 2012: „Wir haben durchweg positive Resonanz bekommen – von Kunden wie Marktleuten.“ Glücklich ist er über das gelungene Zusammenspiel der einzelnen Organisatoren, besonders die von der Stadt getroffene Auswahl an Essens- und Einkaufsangeboten hebt er hervor.

Auch das Angebot auf der Gewerbeschau war überzeugend. „Dieses Jahr interessierten sich die Besucher vor allem für hochwertige Produkte“, weiß Rolf-Dieter Brink, Organisator der Gewerbeschau, zu berichten. Es ist eine gute Entscheidung gewesen, dieses Jahr höhere Zelte aufzubauen und wärmedämmende Planen auf den Dächern anzubringen – dadurch war es auch bei 35 Grad Außentemperatur in den Zelten noch auszuhalten. 70 bis 80 Prozent der Aussteller, so Brinks grobe Schätzung, haben bereits auf der Mess' wieder für nächstes Jahr zugesagt. „Das heißt, dass sie gut verdient haben“, fügt er lachend hinzu.

Zufrieden war auch Walter Väthjunker, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Die Geschäfte in der Innenstadt konnten viele Besucher begrüßen, allerdings hat die Hitzewelle den Ladeninhabern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am zweiten Messe-Sonntag blieben die Geschäfte weitgehend leer, was für Väthjunker die Frage aufwirft, ob zwei aufeinanderfolgende verkaufsoffene Sonntage wirklich notwendig sind. Kritisch sieht er, dass es immer Läden gibt, die während der Mess' ein Schattendasein fristen, weil der Besucherstrom an ihnen vorbeigeht. „Es gibt Überlegungen, wie man diese Probleme lösen könnte“, so Väthjunker. Jetzt, nach Laurenzi, wird Zeit sein, diese Wege zu besprechen.

lm
    
    

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