publiziert: 21.02.2012 17:02 Uhr
aktualisiert: 21.02.2012 17:55 Uhr
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Lorbser-Faschingszug: Die Fastnacht ist am Ende

Gemischte Laune beim Gaudiwurm der Lorbser. Manche Narren kündigten ihren Abschied an, nachdem laute Musik aus Boxen verboten war.

  • Winterfreuden: Schneeflocke und Eskimo.
  • Bunt, bunt, bunt: sind alle meine Tiere.
  • Bunte Vögel: ein samt Wappentier.
  • Haste mal 'n Euro: Der Präsident sammelt.
  • Stroh gedroschen: So bleibt man warm.
  • Durchziehen: Popeye rudert wieder.
  • Echte Freunde: Jäger und Füchse.
  • Wer kopiert hier wen? Doktoren als Blaupausen.
  • Es grünt so grün: Froschgesichter aus Altfeld.
  • Das letzte Aufgebot: echte Main-Spessart-Babys.
  • Trench im Trend: uniformierte Damen.
  • Bitte nicht pieksen: süße Trauben für einen Jahrhundertwein.
    Alle Fotos: Andreas Brachs
Bild von
12 Bilder

Bunt, originell und angenehm – so empfanden die einen den Lorbser-Faschingszug am Dienstag in Marktheidenfeld. Angenehm vor allem deshalb, weil das ohrenbetäubende Gewummere aus riesigen Lautsprecherboxen diesmal verboten war.

Für die anderen, vor allem jüngere Zugteilnehmer, sorgte diese „Spaßbremse“ dafür, dass sie ihren Abschied vom Hädefelder Gaudiwurm ankündigten: „ohne Musik kein Spaß“.

    
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Lorbser-Faschingszug
Marktheidenfeld
21.02.2012
    
Abgesehen von den Misstönen um die richtige Lautstärke hatten die rund 50 teilnehmenden Wagen und Fußgruppen den Zuschauern viel zu bieten. Inhaltlich nahmen sich die Narren den Abschied von der Geburtshilfe in Karlstadt vor: Ein flügellahmer Storch und eine Babyarmada grüßten zum Abschied. Vorfreude aufs „Wonnemar“ herrschte unter den Hädefelder Zugteilnehmern, „nachdem das Maradies platt gemacht wurde“.

Die große Politik war diesmal auch vertreten: Kanzlerin Merkel stand für „Politiker ohne Skrupel“, und ein beherztes Narrenvölkchen hatte sich gar der Rettung des Euros verschrieben. Dazu brauchte es allerdings schon die vereinigte Power der „Euro-Fighter“, wie sich Superman, Turtles, Batwoman, Obelix & Co. treffend nannten.

Originell waren die Kostüme: Wandelnde Weintrauben, kopierte Doktoren, Jäger und Füchse, rudernde Seeleute und raubende Wikinger tanzten über die Straßen der Innenstadt. Unter den Zuschauern fanden sich so viele Tiere, dass sie einen Zoo hätten füllen können. Bischof und Nonne – ja sogar ein König machte dem Narrenvolk seine Aufwartung. Das alles lässt hoffen, dass der Hädefelder Fasching nur für dieses Jahr am Ende ist.


Von unserem Redaktionsmitglied Andreas Brachs
    
    

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Die neuesten Kommentare

goofi (20 Kommentare) am 23.02.2012 16:43

"Schön"..

...dass es in ganz MSP die selben Sorgen gibt. Wenns so weiter geht, schaufeln sich die Faschingsgesellschaften ihr eigenes Grab. Zu laute Musik muss ja auch nicht unbedingt sein, aber im angemessenen Rahmen sollte man sie doch zulassen.
Schlimm finde ich, dass auswärtige Gruppen, die zu laut sind, ausgesperrt werden und dann dafür die einheimischen Gruppen um so lauter sind (siehe Rieneck).
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Apes (5 Kommentare) am 22.02.2012 07:14

Ohne Musik, ohne mich!

Ich laufe jetzt schon fast 10 Jahre beim Zug als Strohbär mit und ich finde es eine bodenlose Frechheit Musik zu verbieten. Ich habe es am Dienstag beim Einbinden der Bären schon gesagt, die Faschingszüge entwickeln sich immer mehr zu Trauerzügen weil alles verboten werden muss.
Es sollte echt mal ein Zug gemacht werden, wo alle in Reih und Glied laufen, keine Musik, kein Süßkram kein nichts. Dann schauen wir doch einmal wie viele Leute das noch sehen wollen, denn genau dahin geht diese Entwicklung nämlich.
Hafenlohr ist für uns schon gestorben. Das war dieses Jahr das letzte Mal das wir uns das angetan haben. Die haben nämnlich jetzt schon den Trauerzug.
Besch... Auflagen da!
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schweden-paule (12 Kommentare) am 21.02.2012 20:43

Hädefelder Faschingszug

Lärmemissionschutz bei einen Faschingszug, das ist sogar mir als Faschingsmuffel unbegreiflich. Hauptsache die Damen und Herren die diesen Schmarrn zu vertreten haben, haben Ihre Emissionen unter Kontrolle.
Hut ab vor den dieses Jahr (noch) teilnehmenden Akteuren !!
In diesem Sinne "Hädefeld Helau"
(0)
nachbarin (537 Kommentare) am 21.02.2012 17:43

Faschingszug

Ohne Musik ist der Faschingszug wie eine Suppe ohne Salz .Man muß ja nicht aufdrehen dass die Fensterscheiben zu Bruch gehen. An Fasching darf es aber etwas lauter sein als sonst !!!!!
(0)
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