publiziert: 19.07.2010 16:35 Uhr
aktualisiert: 19.07.2010 17:07 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text MITTELSINN
Mittelsinner Schützen lassen es krachen

Gauschützenfest mit Festzug und Böllerschießen zum 30-jährigen Bestehen des Mittelsinner Vereins
  • Festzug: Ein Glanzpunkt des Mittelsinner Schützenfestes bildete der Festzug. Vereine aus dem gesamten Schützengau Würzburg entsandten Abordnungen mit den „Königen“.
    Foto: Jürgen Gabel
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(jg) Der Schützenverein Mittelsinn feierte seinen 30. Geburtstag. Parallel dazu richtete er am Wochenende das 52. Gauschützenfest und das unterfränkische Böllertreffen aus (wir berichteten am Montag). Höhepunkte waren das Böllerschießen, der Festzug sowie der Auftritt des Kabarettisten Michl Müller.

    
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Böllerschützentreffen
Mittelsinn
18.07.2010
    


Der zwar noch junge, aber engagierte Schützenverein mit dem Vorsitzenden Dirk Schiefer hatte für das Fest eine große Bühne vorbereitet und das Wetter stand auf der Seite der Schützen. Den Festauftakt machte am Freitag der Beatabend mit der Band „Justice“, bei dem die Jugend auf ihre Kosten kam. Der Samstag blieb den Kanonen und den Böllerschützen vorbehalten. 130 Aktive verteilten sich in gehörigem Sicherheitsabstand in den Sinnauen und erhöhten bei ihren Schießvorführungen den Lärmpegel gewaltig.

500 Zuschauer bei Böllerschießen

Rund 500 Zuschauer ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Besonders die Salutkanonen ließen es kräftig rauchen. Die größte der Kanonen „verpulvert“ pro Schuss 500 Gramm Schwarzpulver. Die „Rienecker Musikanten“ später luden zum zünftigen Abend ins Zelt ein.

Der Sonntag startete mit einem ökumenischen Festgottesdienst, zelebriert von den Geistlichen Gunnar Zwing und Franz Malczyk und musikalisch vom örtlichen Posaunenchor gestaltet. Am Nachmittag erwiesen 24 Gruppen – Schützenvereine aus dem gesamten Gau Würzburg sowie Mittelsinner Vereine – mit dem Festzug dem Geburtstagsjubilar ihre Referenz. Die Musikkapellen der Spielgemeinschaft Musikverein Obersinn-Mittelsinn, die Kolpingkapelle Burgsinn, Musiker aus Wohnrod und Ruppertshütten sorgten für Marschmusik.

In der Ortsmitte hatte die „Mostschänke“ ihre Pforten geöffnet und verteilte ihre Erfrischungen kostenlos an die dankbaren Zugteilnehmer. Um 17 Uhr konnten die Sieger des Gaupreisschießens ihre Gewinne entgegennehmen. Am Sonntagabend sorgte D.A.B. – „Die andere Blasmusik“ im Zelt für gute Laune.

Volles Haus beim Kabarett

Am Montagnachmittag waren die Kinder und Senioren Gäste im Festzelt. Am Abend unterhielt der fränkische Kabarettist Michl Müller, der „Dreggsagg aus der Rhön“, mit dem neuen Programm „jetzterst-recht“. Rund 1000 Besucher sorgten für ein volles Haus und Riesenstimmung. Zur Freude der Kinder hatten die Veranstalter vor dem Festzelt einen Rummelplatz aufgebaut.

    
    

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