publiziert: 22.02.2012 17:02 Uhr
aktualisiert: 22.02.2012 19:40 Uhr
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SVE: Die Jugend soll ran

Vorsitzender Dornbusch: Jüngere sollen Verantwortung übernehmen
  • Verdienste um den SV Erlenbach: Der Sportverein zeichnete beim Jahrtag diese Mitglieder aus (von links vorne): Heiner Kunz, Hermann Liebler, stellvertretende Vorsitzende Maria Fesch, Vorsitzender Klaus Dornbusch. Hinten von links: Werner Freund, Bürgermeister Georg Neubauer, Karl-Heinz Hubert und stellvertretender Vorsitzender Toni Hofmann.R. Heusslein
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Ernste Worte beim SVE-Jahrtag: Vorsitzender Klaus Dornbusch verwies mit Ernst und Nachdruck darauf, dass die mangelnde Beteiligung der Jugend in den Verantwortungsbereichen des Sportvereins mittelfristig zu Problemen in der Vereinsführung führen dürfte.

Er rief dazu auf, bis zur Hauptversammlung mit Vorstandswahlen am 30. März konstruktive Vorschläge zu machen, wie man den Rückzug langjähriger Verantwortungsträger ausgleichen könne. Mit Bedacht habe man in diesem Jahr Jahrtag und Hauptversammlung an getrennten Terminen angesetzt, um die sechs Wochen dazwischen zum Nachdenken über diese Situation zu haben.

Mit dem angekündigten Ausscheiden zweier seiner Stellvertreter, Maria Fersch und Toni Hofmann, entstünden Lücken, so Dornbusch. Vorher hatte der Verein zu Kirchenparade, angeführt von den „Erlenbacher Musikanten“, Dankgottesdienst und Gedenken an die verstorbenen Mitglieder eingeladen. Dornbusch hieß die Vereinsmitglieder im Anschluss an den Gottesdienst willkommen und freute sich zumindest über das Erscheinen eines Jugendlichen zu diesem Anlass, den er mit Handschlag begrüßte.

In einer kurzen Statistik bezifferte er die Mitgliederzahl zum Ende 2011 auf 683, (211 weiblich und 472 männlich), davon 40 Ehrenmitglieder, 149 Jugendliche und 494 Erwachsene. Insgesamt legten 20 Übungsleiter ohne und sechs mit Schein eine hervorragende Grundlage für die erfolgreiche Jugendarbeit im SVE.

Bürgermeister Georg Neubauer unterstrich in einem kurzen Grußwort die Bedeutung des SVE für das kulturelle Vereinsleben und die Jugendarbeit innerhalb der Gemeinde, deren Bedeutung von ihm und vom Gemeinderat durchaus hoch angesetzt werde. Daher habe man das Bestreben, die bisherige gute Zusammenarbeit – wie beim Ausbau der Festhalle immer wieder erkennbar – auch für die Zukunft beizubehalten.

Zu Ehrenmitgliedern ernannte der SVE wegen ihrer besonderen Verdienste Elmar Väth, Heiner Kunz und Hermann Liebler.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Hildegard Hart, für 40 Jahre wurden Werner Freund und Karl-Heinz Hubert geehrt.

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