publiziert: 07.02.2012 17:03 Uhr
aktualisiert: 07.02.2012 17:04 Uhr
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Sanitäranlagen werden doch saniert

Gemeinderäte unternahmen Informationsfahrt
  • Informationsfahrt: Gemeinderäte und Vereinsvertreter aus Urspringen informierten sich über Ausstattung und Organisation von Wirtschafts- und Küchenbereichen in den neu eingerichteten Festhallen Birkenfelds, Trennfelds und Erlenbachs. Hier zeigt Erlenbachs Bürgermeister Georg Neubauer (links) den interessierten Gästen die Einrichtungen der gerade sanierten Festhalle.
    Foto: Robert Heusslein
Bild von

Die Toiletten und Sanitäranlagen in der Urspringer Schlossparkhalle werden nun doch saniert. Die Gemeinde übernimmt Material- sowie Fachfirmenkosten und die Ortsvereine erbringen Eigenleistungen.

Der Flachdachbereich des Toilettenanbaues an der Schlossparkhalle ist undicht. Das zwingt die Gemeinde nun doch, diesen Bereich in die aktuellen Umbaumaßnahmen einzubeziehen. Neben Bürgermeister Heinz Nätscher informierten auch Architekt Bernd Müller und Stefan Reuter von basis-plan Altfeld zur Situation in diesem Anbau.

Eigentlich war die Erneuerung dieses Bereiches erst für die kommenden Jahre vorgesehen gewesen. Laut Nätscher belaufen sich die geschätzten Kosten auf 103 550 Euro, von denen 15 000 bis 18 000 Euro auf die Sanierung der Dachkonstruktion entfallen.

Der Rest sollte in Zusammenarbeit von Gemeinde und Vereinen aufgebracht werden. Allerdings hielt Müller Einsparungen durch Arbeiten in Eigenleistung von höchstens bis zum einem Drittel der Kosten für möglich. Dies seien Erfahrungswerte, die man in anderen Gemeinden gemacht habe.

Bürgermeister Nätscher gab zu bedenken, dass diese Zusatzinvestition nur mit großer Mühe im Haushalt des laufenden Jahres unterzubringen sei, da man für die Festhalle, die Kläranlage, Baugebietserschließung und Grunderwerb sowie andere Vorhaben nahezu 2,5 Millionen im Vermögenshaushalt zu finanzieren habe, so dass Kredite nötig werden und eventuell Probleme mit der Haushaltsaufsicht zu erwarten seien.

Trotz solcher Bedenken beschloss der Gemeinderat, eine Planung für die Anbau-Sanierung bei der Firma basis-plan in Auftrag zu geben. Allerdings behielt man sich vor, noch einige Fragen mit dem Planungsbüro abzusprechen.

Architekt Müller stellte klar, dass die Seitentür in der bisherigen Kaffeebar als Fluchtweg beibehalten werden müsse. In Sachen Blitzschutz an der Halle habe man erreichen können, dass die Halle als Altbestand gilt, so dass lediglich die Blitzschutztechnik am Gebäude neu erstellt werden müsse. Teure Erdarbeiten bleiben der Gemeinde erspart.

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