publiziert: 16.07.2008 17:15 Uhr
aktualisiert: 16.07.2008 19:15 Uhr
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Sicher - aber sicher!: Verkehrstag für Kindergartenkinder und Grundschüler (mit vielen Bildern!)

(wde) Wie man sich im und am Schulbus richtig verhält, das lernten am Mittwoch die Grundschüler der ersten und dritten Klassen aus Wiesenfeld und Karlburg sowie die älteren Kindergartenkinder aus Steinfeld, Hausen, Roden, Ansbach, Wiesenfeld, Karlburg und Laudenbach spielerisch bei einem Verkehrssicherheitstag in Hausen.

  • FOTOS (2) Wolfgang dehm
    Verkehrssicherheitstag auf dem Betriebsgelände des Busunternehmens Hock in Hausen: Um den Kindern zu vermitteln, dass ein fahrender Bus (oder auch jedes andere Fahrzeug) nicht sofort nach dem Tritt auf die Bremse zum Stehen kommt, lernten die Kinder anhand eines rollenden Busrads, das sie mit Muskelkraft stoppen mussten. Im Hintergrund ist ein rund 50 Jahre alter Oldtimer-Bus zu sehen.
  • Wie man richtig in den Schulbus einsteigt, erklärte Bernhard Klodt. Busunternehmer Rudolf Hock, Landrat Thomas Schiebel sowie die Bürgermeister Matthias Loschert (Steinfeld) und Paul Kruck (Karlstadt) (hinten, von links) beobachteten das Geschehen.
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„Sicher im Bus – sicher nach Hause“ war das Motto, unter dem das Verkehrssicherheitstraining der MSP-Nahverkehrsgesellschaft stand. Bereits zum zweiten Mal fand es auf dem Betriebsgelände des Busunternehmens Hock in Hausen statt.

 

    
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Verkehrssicherheitstag
Verkehrssicherheitstag
Verkehrssicherheitstag
Verkehrssicherheitstag
Verkehrssicherheitstag
Hausen
16.07.2008
    

Man unterstütze diese Veranstaltung gerne, versicherte Hausherr Rudolf Hock, zumal die Busse seines Unternehmens seit 50 Jahren auch Schulkinder beförderten. Aktuell seien dies rund 1000 pro Tag beziehungsweise über 200 000 im Jahr.

Ein bisschen stolz war Hock darauf, dass „in all den Jahren nie ein nennenswerter Unfall“ passiert sei. Dies sei jedoch nicht nur seinem Busunternehmen zuzuschreiben, sondern auch ein Verdienst der Verkehrserziehung an den Schulen und der Schulwegbegleiterinnen und -begleiter. Der Schulbus ist laut Hock das sicherste Verkehrsmittel überhaupt. Dennoch gelte es daran zu arbeiten, noch sicherer zu werden.

„Das Besondere an diesem Sicherheitstag“, sagte Landrat Thomas Schiebel (FW) zu den Kindern, sei, „dass ihr nicht nur was erzählt bekommt, sondern dass ihr was erleben werdet“. Generell gelte im Straßenverkehr, „man muss immer aufmerksam sein“. Und Schulweghelfer könne man nie genug haben.

Dies sah Monika Mützel, die Sicherheitsbeauftragte der MSP-Nahverkehrsgesellschaft, genauso. Ihr Appell lautete: „Eltern, meldet euch.“ Natürlich seien auch Großeltern willkommen. Eine Vorbildfunktion nimmt diesbezüglich Steinfeld mit Hausen und Waldzell ein: Dort engagieren sich 80 der 2300 Einwohner als Schulweghelfer – was einer Quote von fast 3,5 Prozent entspricht.

Drei Lernstationen eingerichtet

Damit die Kinder lernen, wie man sich im und am Bus sowie auf dem Schulweg richtig verhält, hatten die Verantwortlichen des Verkehrssicherheitstages drei verschiedene Stationen eingerichtet; diese durchliefen die Kleinen dann in drei Gruppen. Zum einen erfuhren sie am praktischen Beispiel, was zu beachten ist, wenn man auf den Bus wartet, wenn man ein- und aussteigt und wenn man Fahrgast ist. Dass es für Busfahrer einen toten Winkel gibt und dass ein Bus Platz benötigt, wenn er um Kurven fährt, lernten die Kinder, indem jeweils zwei von ihnen eine Bierbank über einen kurvenreichen Parcours trugen.

Und schließlich war da noch die Sache mit dem Bremsen. Da ein Bus mehrere Tonnen auf die Waage bringt, steht er nicht sofort nach dem Tritt auf die Bremse still, sondern hat einen längeren Bremsweg. Dies lernten die Kinder, indem sie versuchen mussten, ein rollendes Busrad, das um ein Seil lief, durch Ziehen an diesem Seil abzubremsen.

Sie merkten schnell, dass das gar nicht so einfach war. Bei den meisten Versuchen wurde die Markierung ein Stück überschritten. Was aber letztendlich nicht schlimm war: Denn Spaß machte die Sache allemal und ganz nebenbei lernten die Kinder etwas über die Zusammenhänge im Straßenverkehr.

    
    

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