publiziert: 03.02.2012 15:43 Uhr
aktualisiert: 03.02.2012 15:44 Uhr
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Silke Rasch ist der neue Herr Beck

Seit 2. Februar neu im Amt des Karlstadter Stadtkämmerers
  • Die Neue: Silke Rasch ist Nachfolgerin von Kämmerer Wolfgang Beck (links). Der Karlstadter Bürgermeister Paul Kruck hieß sie in der Stadtverwaltung willkommen.
    Foto: Karlheinz Haase
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Der neue Wolfgang Beck in der Stadtverwaltung Karlstadt ist eine Frau und heißt Silke Rasch. Am 2. Februar hat die neue Kämmerin ihren Dienst angetreten.

Seit 2004 war sie Kämmerin in Zell bei Würzburg. Normalerweise hätte sie dort erst am 1. April gehen können, doch im gegenseitigen Einvernehmen einigten sich die Stadt und die Gemeinde Zell darauf, dass sie schon jetzt nach Karlstadt kommen kann. Wolfgang Beck wird am 31. Juli in den Ruhestand gehen. Bis dahin bleibt nun genug Zeit für die Einarbeitung. Vor allem wird Silke Rasch von Anfang an bei den Haushaltsberatungen dabei sein und die Entstehung „ihres“ ersten Karlstadter Haushalts miterleben.

In Zell mit seinen 4300 Einwohnern arbeitete sie in einer schuldenfreien Gemeinde. In Karlstadt nun hat sie fast mit der vierfachen Einwohnerzahl zu tun und auch mit einem etwa viermal so hohen Haushaltsvolumen.

Geboren 1973 in Zwickau absolvierte sie zunächst eine Berufsausbildung als Kauffrau, arbeitete im Einzelhandel und war 1994 und 1995 Abteilungsleiterin in einem Verbrauchermarkt in Plauen. In Zwickau studierte sie anschließend Betriebswirtschaft mit dem Abschluss Diplom-Kauffrau (FH). Während ihrer Zeit als Kämmerin in Zell legte sie die Prüfung zur Verwaltungsfachwirtin bei der Bayerischen Verwaltungsschule ab. Silke Rasch ist verheiratet und wohnt noch in Erlabrunn, will aber nach Karlstadt ziehen.

Bürgermeister Paul Kruck sagte bei ihrer Vorstellung, sie sei eine von 24 Bewerbern gewesen. In einem dreistufigen Auswahlverfahren habe sie am meisten überzeugt.

Wolfgang Beck ist seit 22 Jahren Kämmerer der Stadt Karlstadt und seit 1993 berufsmäßiger Stadtrat. Er ist Leiter der Stadtwerke und Geschäftsführer der WSK (Wohnraumbeschaffungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft). Deren Aufgabe sei fast erledigt, so Kruck.

hop
    
    

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