aktualisiert: 23.01.2012 15:26 Uhr
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STETTEN
Stefan Gerhard ist neuer Vorsitzender der Feuerwehr Stetten
Verjüngungskur setzt sich fort – Kommandant sieht ohne personelle Sorgen in die Zukunft
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Aktiver Feuerwehrmann: Für seine 40-jährige aktive Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Stetten ehrte die stellvertretende Bürgermeisterin Anni Kühl-Johannes Alban Höfling (Mitte) mit einer Urkunde. Mit dabei waren die beiden Kommandanten Stefan Krebs und Christian Kuss (links) sowie der Kreisbrandinspektor Georg Rumpel und der scheidende Vorsitzende der Stettener Wehr Detlef Gerhard.Foto: Günter Roth -
Neuer Vorsitzender: Stefan Gerhard wurde bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Stetten zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Detlef Gerhard an.Foto: Günter Roth
Stefan Gerhard ist der neue Vorsitzende des Feuerwehrvereins Stetten. Die Mitglieder wählten ihn einstimmig bei der Jahreshauptversammlung als Nachfolger von Detlef Gerhard, der nicht mehr für das Amt kandidierte. Die übrigen Vorstandsämter werden von den bisherigen Personen weiter geführt.
Schnell und problemlos verliefen die Vorstandswahlen, die den bisherigen Stellvertreter Michael Deißenberger bestätigten. Die Kasse verwaltet weiterhin Annette Deißenberger, die Schriftführung liegt in der Hand von Heike Klett. Jugendwarte bleiben Johannes Schmitt und Manuel Deißenberger. Beisitzer sind Michael Höfling, Isabel Sauer und Christian Winkler.
In seinem letzten Jahresbericht gab Detlef Gerhard einen Überblick über die Aktivitäten des Feuerwehrvereins in den vergangenen zwölf Monaten. Das Wasser in all seinen Facetten habe das Leben des Jahres weitgehend bestimmt, sagte er. Das Tauwasser der Wern erzwang die Verlegung des Wandertags im Januar, der Wassermangel im Frühjahr verbot alle Maifeuer, sodass die die traditionelle Feier der Feuerwehr auf den Festplatz vor dem Feuerwehrhaus verlegt werden musste. Bei der Maibaum-Aufstellung vor dem Torbogen wurde allgemein ein geringes Interesse der Bevölkerung registriert. Wasser genug gab es auch beim Vereinsausflug in das „Sealive“, und auf dem Drachenfelsen über dem Rhein mussten sich alle vor heftigem Starkregen in Sicherheit bringen. Aktiv war der Feuerwehrverein auch beim Weinfest, wo man die Küche betreute, beim Radelspaß des Landkreises und beim Stetten-Turnier.
Gerhard dankte seinen Kameraden der Vorstandschaft für die treue Unterstützung. Seinen Rückzug als Vorsitzender begründete er damit, dass er von Anfang dieses Amt nur für eine begrenzte Zeit habe ausüben und nun den Weg für neue Entwicklungen frei machen wollen.
Den Bericht über die Einsätze der Feuerwehr Stetten gab der junge Kommandant Christian Kuss. Es sei ein ruhiges Jahr gewesen, berichtete er über die ersten zwölf Monate als Chef. Die Stettener Wehr musste zu 19 Einsätzen ausrücken, im Vorjahr waren es 29. Darunter waren ein Brand am Bauhof in Thüngen, eine Sicherheitswache, 16 technische Hilfsleistungen wie Verkehrssicherungen und -lenkungen sowie eine Amtshilfe der Polizei zur Personensuche.
Von den insgesamt 64 Aktiven sind sieben weiblich, das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren bei den Männern und 30 Jahren bei den Frauen. Da im vergangenen Jahr drei Jugendliche in die aktive Wehr übergetreten sind, sieht der Kommandant Kuss ohne personelle Sorgen in die Zukunft.
Stolz verwies er auf die ausgesprochen hohen Übungsleistungen seiner Wehr: insgesamt wurden 950 Ausbildungsstunden absolviert. Die 22 ausgebildeten Atemschutzträger werden anteilmäßig von kaum einer anderen Wehr überboten, so Kuss. Johannes Schmitt berichtete über die Tätigkeit der Jugendfeuerwehr mit zahlreichen Ausbildungsangeboten, aber auch vielen Freizeitunternehmungen.
In ihren Grußworten zeigten sich die zweite Bürgermeisterin Anni Kühl-Johannes und der Kreisbrandinspektor Georg Rumpel sehr beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Stettener Wehr. Kühl-Johannes sprach ihr dafür den Dank der Stadt aus und lobte besonders den Einsatz bei der Aktion „Radelspaß“ im vergangenen August. Für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der aktiven Wehr überreichte sie Alban Höfling eine Dankesurkunde der Stadt. Rumpel hob die beeindruckende Mannschaftsstärke und die hervorragende Jugendarbeit hervor.

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