publiziert: 19.02.2012 18:52 Uhr
aktualisiert: 19.02.2012 19:59 Uhr
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Tausende bestaunten Hoase-Zug

Gruppen aus zehn Orten beim großen Gaudiwurm
  • Farbtupfer: Die heißen Feecher hatten es in sich und zogen die Blicke auf sich.
    Alle Fotos: Jürgen Gabel
  • Die Nachwuchsfeuerwehr.
  • Einfach süß: zwei Lollipops.
  • Quack: Die Froschkönige mit ihrer Prinzessin.
  • Bezaubernde Traumfeen: „Alice im Wunderland“.
  • Amerikanische Freiheit samt Statue: Barrack Obama und Uncle Sam.
  • Das Motto passte: „Die Welt ist bunt, in Felle geht's rund.“
  • Blau und Silber: Die Blue-Mix-Group lockte auf einen anderen Stern.
  • OP-Termin: In der Hoaseklinik wird operiert.
  • Ganz viele Rettungsschirme: Rettet Griechenland vor der Pleite!
Bild von
10 Bilder

Bei strahlendem Sonnenschein und seltenen leichten Graupelschauern landeten die „Feller Hoase“ mit ihrem Faschingszug wieder einmal einen Volltreffer. Der Zug unterstrich nachdrücklich, dass sich das einfallsreiche Fellener Faschingsspektakel einen Glanzpunkt am Ende der närrischen Saison setzt.

Mehr als 5000 Zuschauer, so schätzten die Verantwortlichen, säumten die Straßen, als sich der 29. Gaudiwurm mit insgesamt 30 Gruppen in Bewegung setzte. Die zum Großteil kostümierten Narren am Straßenrand wurden von den Musikkapellen Wohnrod und Rieneck in prächtige Laune versetzt. An zentraler Stelle in der Ortsmitte kommentierten zwei „Live-Reporter“ aus luftiger Höhe die einzelnen Gruppen und amüsierten die Zuschauer mit ihren lustigen Sprüchen. Erstmals führte eine „Zugmarschallin“ mit ihrem Gefolge den Gaudiwurm an.

    
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Hoase-Umzug
Fellen
20.11.2008
    

Zu den Glanzlichtern des farbenprächtigen Zuges, der diesmal nur wenige Wagen und fast ausschließlich Fußgruppen umfasste, zählten die „Uncle Sam's“, die „Blue-Mix-Group“ aus Aura, die „Burchsinner-Butterfliegen“ und die Fellener „Bananadama“.

Auch überörtliche Themen wie der EU-Rettungsschirm zur Rettung des Euro oder die Hommage der LFFB Burgsinn an die stärkste Währung im Sinngrund waren Ziel der Narren. Die Faschingsfreunde aus Rieneck hatten sich als Bikewaldjäger getarnt und Bürgermeister Wolfgang Küber gar schoss die Falschfahrer von seinem Hochsitz ab.

Wie in den Vorjahren waren Narren aus den benachbarten hessischen Faschingshochburgen Lohrhaupten und Altengronau ebenso dabei wie Gruppen aus Aura, Burgsinn, Mittelsinn, Obersinn, Rieneck, Ruppertshütten und Rengersbrunn.

Der Veranstalter der närrischen Show, der Faschingsverein „Feller Hoase“ um Vorsitzenden Armin Pfeifroth, hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, die Wagen und Fußgruppen zu versorgen. Es gab Leckereien für die kleinen Narren sowie Wärmendes für die Großen. Am „Stadtpark“ hatte die „Hasenbar“ geöffnet, um das hungrige und durstige Narrenvolk zu verköstigen. Eine mobile italienische „Bratwursteria“, die mit im Zug fuhr, sorgte dafür, dass keiner Hunger leiden musste.


jg
    
    

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Die neuesten Kommentare

Bike_Sinngrund (12 Kommentare) am 21.02.2012 09:53

Contra Aushungerung!

Wie man weiter hört, hat man sogar gezielt mit Bananenschalen geworfen und einen Teilnehmer des Umzugs getroffen. Zumindest die Ernäherung mit Abfallprodukten stellte man sicher. Aber ob dies einem Miteinander zwischen Nachbargemeinden dienlich war, muss wohl der "Wurstverweigerer" und der "Werfer" selbst entscheiden. Und sollte es zutreffen, dass zumindest einer der beiden Akteure ein Gemeinderatsmitglied war, dann wiegt dieser "Spaß" noch umso schwerer und sollte eigentlich - schon im Interesse der Gemeinde Fellen und des Fellener Faschingsvereins - aus Fellen heraus zu Konsequenzen führen. Abgesehen davon, dass durch solidarischen, frühzeitigen Abmarsch von Burgsinner Fußgruppen der Umsatz nicht gerade begünstigt wurde; und hier schädigten beide Akteure letztlich - mal abgesehen vom Ruf - auch den Fellener Einzelhandel. Traurig ... muss es zu solchen Handlungen kommen. Wenn dies christlich-soziale Werte sind ... dann HELAU!
(2)
Spassbiker (1 Kommentare) am 20.02.2012 20:06

Aushungerungs-Taktik

Na ja, vielleicht wendet man jetzt in Fellen die Aushungerunsmethode aus dem Mittelalter an. Dies war ja bekanntlich ein erfolgreiches Mittel , um seine Gegner zu besiegen.
Aber Biker sind zäh!
Helau
(1)
Bike_Sinngrund (12 Kommentare) am 20.02.2012 03:27

Bratwurst verweigert!

Wie man hört, wurde einem aktiven Teilnehmer am Umzug (Bikewaldjäger) wegen der Fahrradkutte der Kauf einer Bratwurst ernsthaft und unter Bezug auf die aktuelle Bikewald-Affäre (wie es so schön immer genannt wird) verweigert. Das ist nicht zur zwischenmenschlich und nachbarschaftlich traurig! Da hilft wohl nur ein Gegenmittel: Entrichten von 10 EUR Praxisgebühr und Überweisung an Psychotherapeuten. Trotzdem war der Umzug in Fellen - wie immer - schön und von Burgsinnner gut besucht!?!
Helau!
(2)
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