aktualisiert: 21.02.2012 18:06 Uhr
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RETZSTADT/WIESENFELD/STETTEN
Tierische Züge mit närrischen Wesen
In Stetten, Retzstadt und Wiesenfeld
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Tierisch: Schweine aus dem Weltall landen in Wiesenfeld.
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Besuch: Giraffen aus der Savanne in Retzstadt.
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Bauernhof-Promenade: die Nachwuchsgarde des CCS.
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Fit für Fasching: Wiesenfelds Mittwochsdamen des TSV alias die „Fantastic Angels“.
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Schwarz-Weiß: Diese Fledermäuse waren auch bei Tag in Retzstadt putzmunter.Fotos: Martina-Amkreutz-Götz (4), Lucia Lenzen (4), Günter Roth (3) -
Märchenwald: Retzstadts Wichtel.
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Goldgräberstimmung: herrscht zurzeit in Stetten.
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Mögen nicht nur Möhren: Wiesenfelds Zug-Narren.
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Nostalgie: die 50-er und 60-er Jahre mit den Montagskeglern in Stetten.
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John Travolta und die Mädchen: viel Rauch um „Grease“ in Retzstadt.
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Mehr Störche: Forderung in Wiesenfeld.
Tierisch ging es in Retzstadt zu. Da zogen Giraffen und Affen aus der afrikanischen Savanne neben heimischen Feldermäusen und Retschter Märchenwesen neben Robin Hoods vorbei an Hunderten von Menschen, die sich im Altdorf schon warm geschunkelt hatten. 24 Gruppen hatten sich gemeldet. Verstärkt wurden die Retzstadter Narren von Wagen und Fußgruppen aus Thüngen, Retzbach, Karlburg und Leinach.
Nicht nur für Gaumen und Augen gab es beim Wiesenfelder Faschingszug etwas, sondern auch für die Ohren: Mit einem Mini-Feuerwerk machten die Narren auch über die Umzugsstraßen hinweg deutlich, dass hier gerade etwas geboten wird. Angeführt von der Kindergarten-Aufstockungsgruppe, unterhielten unter anderem die Wiesenfelder Faschingsclique als Freischwimmer, die Damengymnastik als „Fantastic Angels“ und das Juze Wiesenfeld. Die Hochseefischer der MS Wiesenfeld verteilten von ihrem hohen Wagen aus per Angel Schnäpse ins Publikum. Dem Boden näher waren die Narren der MS Rohrbach, sie zogen ein Schlauchboot hinter sich her.
„Unner letzter Zuch“ stand auf dem Plakat einer Zuggruppe beim Stettener Faschingsumzug. Tatsächlich trägt sich der Carnevals Club Stetten (CCS) mit dem Gedanken, künftig die letzten beiden närrischen Tage anders zu gestalten. Auch fand nicht wie sonst ein besonderer „Staatsakt“ statt.
Stattdessen konnten die Zuschauer am Straßenrand neben dem Elferratswagen mit Prinz Jörg I. und Ulrike II. eine Reihe bunter Fußgruppen bejubeln. So hatte eine Gruppe den möglicherweise „letzten Zug“ zum Anlass genommen, um von jedem Thema der letzten Jahre eine Maske zu zeigen: Schneemann, „Mugge“ (Schmeißfliege), Jägersbursch und Polizei. Eine andere Gruppe präsentierte sich in bonbonfarbenen Kostümen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Goldgräberstimmung zeigten andere. Die Nachwuchsgarde des CCS zeigten Szenen vom Bauernhof. Tierisch auch eine Damengruppe zum Thema „Bäuerin sucht Viecher“.
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