Türken in Karlstadt

    
    

 (2) KARLSTADT
Karlstadt ist auf einem guten Weg

Wir riefen Arbeiter und es kamen Menschen. Zu ergänzen wäre: vor allem nichtqualifizierte Menschen. Eine Delegation des Karlstadter Eisenwerks Düker reiste um 1970 in die Türkei, um Arbeitskräfte anzuwerben. Alleine das Eisenwerk hatte auf diese Weise bald etwa 120 Gastarbeiter. Viele wollten nur so lange hier schuften, bis sie den Bulldog für die Landwirtschaft zu Hause finanziert hatten.  »mehr
    
    
Grab Türkei

KARLSTADT
Verstorbene werden meist überführt

Stirbt ein Muslim in Karlstadt, so wird sein Leichnam in der Regel in die Türkei überführt. Vielfach ist es der letzte Wunsch der Verstorbenen, in der Heimat begraben zu werden. »mehr
    
    

 
(1)
KARLSTADT
Sie gibt den Spaß am Sport an andere weiter

In der Jugend war sie Nicht-Sportlerin. Heute ist Vildan Karakoc aus Karlstadt eine höchst gefragte Übungsleiterin für verschiedene Sportgruppen. Die zweifache Mutter sagt: „Ich habe mich dafür noch nie beworben, ich werde immer angerufen.“ Während viele Muslimas nur zögerlich Zugang zum Sport finden, ist sie regelrecht zu einem Motor des Gesundheitssports in Karlstadt geworden. »mehr
    
    

Er fühlt sich zum Sprecher berufen

Karlstadt Nurettin Balaban – dieser Name ist vor allem Fußball-Insidern in Main-Spessart noch in Erinnerung. Als Vorsitzender des Sportvereins Birlik Spor trat er ab dem Jahr 2004 in Erscheinung. »mehr
    
    

KARLSTADT
Großer Respekt vor den Älteren

Ist es eigentlich passend, wenn ein fremder Mann einer Muslima die Hand gibt? Viele Deutsche wissen es nicht. Trotz des täglichen Nebeneinanders in Karlstadt herrscht selbst bei einfachsten Verhaltensregeln Unkenntnis. »mehr
    
    

KARLSTADT
Sehr viele Gläubige an den hohen Feiertagen

Warum gibt es in Karlstadt eigentlich zwei Moscheen? Die in der Schönerstraße 59 mit dem Minarett und den neun Kuppeln gehört zum Verband Islamischer Kulturzentren in Köln. 200 Meter weiter stadteinwärts ist in der Schönerstraße 47, wo früher das Rote Kreuz beheimatet war, die DITIB-Moschee der Türkisch-Islamischen Union mit der grün gestrichenen Fassade. »mehr
    
    

KARLSTADT
Die Welt ist sein Zuhause

„Ich mache mir nicht viele Gedanken um die Nationalität.“ Ümit Uzun (33, sprich Usun) aus Karlstadt, deutscher Staatsbürger türkischer Abstammung, hat keine Probleme mit der Integration in Deutschland – oder umgekehrt damit, in der Türkei eventuell als Deutscher bezeichnet zu werden. Sich weder in Deutschland noch in der Türkei richtig zu Hause zu fühlen, das ist ihm fremd. Er kam schon immer überall klar. Heute bietet er mit seinem Reiseunternehmen „Hot Spot Tours“ Sportreisen auf der ganzen Welt an. »mehr
    
    
AHSA

KARLSTADT
Ein Wagnis für den jungen Fatih

Halime Bastürk steht im Lebensmittelgeschäft ihre Sohnes Fatih und zaubert auf zwei großen, runden Backplatten Börek. Mit dem Nudelholz hat sie vorher den Hefeteig gleichmäßig dünn ausgerollt. In vier Variationen macht sie diese türkische Speise, die es jeden Montag und Donnerstag frisch gibt: mit Spinat, Schafskäse, Zucchini oder Kartoffeln. Manchmal erfüllt sie auch einen Sonderwünsche von Kunden und macht Börek zum Beispiel süß mit Sesam und Zucker. »mehr
    
    

KARLSTADT
Die „Hirschenklause“ wurde zur Heimat

Vereine gelten als etwas typisch Deutsches. Doch die nach Karlstadt gekommenen Türken haben dieses Feld nicht den Einheimischen alleine überlassen. 1978 gründeten sie den Türkischen Arbeiterverein e.V. mit dem Vereinslokal „Hirschenklause“ in der Oberen Viehmarktstraße. »mehr
    
    

KARLSTADT
Bei „Küh“ fehlt noch das e

Auf einer breiteren Basis steht die Deutschförderung für Migrantenkinder an der Grundschule Karlstadt, seit sich die Integrationsbeauftragte Sakine Azodanlou darum kümmert. Waren es zunächst nur vier Kinder, die zweimal die Woche in die Förderstunden gingen, sind es seit März 17 Kinder der ersten und zweiten Klasse. »mehr
    
    

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