aktualisiert: 08. Februar 2012, 18:05 Uhr
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MAIN-SPESSART
Jugendschutz gilt auch im Fasching
In diesen Tagen bestimmen erneut Fasching oder Fastnacht für kurze Zeit unser Leben. Rathäuser sind erobert, Regeln werden außer Kraft gesetzt. Es wird möglich, in eine andere Rolle zu schlüpfen, Freiheiten zu genießen oder auch einmal über die Stränge zu schlagen. Und auch Kinder und Jugendliche wollen und sollen sich an diesen närrischen Tagen austoben und ihren Spaß haben. »mehr
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DMA (696 Kommentare) am 09.02.2012 07:16
Da sind sie wiederdie Pragraphenreiter vom Landratsamt, die einfach nicht kapieren, dass sie die eigentlich Schuldigen fürs zunehmende Komasaufen sind.Kein Schnaps beim Faschingszug? Ne echte Schnapsidee |
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noramau (20 Kommentare) am 09.02.2012 17:35
Schuld am Koma-SaufenDas muss mir mal einer erklären, wieso das LRA schuld am zunehmenden Koma-Saufen ist. Im übrigen meine ich, wer Alkohol und Lärm brauch, um beim Faschingszug in Wallung zu kommen, dem fehlt schon einiges am rechten Verständnis. |
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DMA (696 Kommentare) am 10.02.2012 09:45
Das LRAhat in den letzten Jahren erfolgreich dafür gesorgt, dass öffentliche Feten, bei denen Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam feiern konnten, fast vollständig von der Bildfläche verschwunden sind. Auch die verstärkten Polizeikontrollen bei Beatabenden ist wohl auf das Bestreben des LRA hin geschehen. In der Folge teilt sich die "Jugend" in U18 und Ü18. Vor dem Kontrollwahn feierte die Jugend gemeinsam, sodass die älteren die jüngeren an den Alkohol heranführten. Dies mag gegen das Jugendschutzgesetz gewesen sein, führte aber dazu, dass Komasuafen kaum vorkam, da es immer Aufpasser gab. Nun ist aber der Wunsch der Jugendlichen wie Erwachsene Alkohol zu konsumieren durch die zunehmenden Kontrollen staatlicherseits nicht wesentlich geringer geworden. In der Konsequenz feiern die U18 nun trotzdem aber unbeaufsichtigt, da die Ü18 weiter auf Beatabende und in die Disco gehen, nur eben ohne die U18. Da es zudem als U18 nicht mehr so leicht ist an Alkohol zu kommen wird - wenn er denn dann mal da ist - das ganze entsprechend ausgekostet, sprich übertrieben. Also: das LRA hat das Komasaufen durch "gutgemeinte Kontrollen" gefördert. Die Kette ist für mich logisch, sollten Sie in der Logik einen Fehler finden, bin ich auf ihre Argumentation zur Erklärung des Phänomens Komasaufen gespannt.Im übrigen mache ich Musik und brauche daher kein "Bum Bum" aus der Konserve. Da ich zudem nach dem Zug wieder nach Hause fahren muss, trinke ich auch keinen Alkohol. Spaß habe ich trotzdem. Aber darum gehts auch nicht. Ich habe nur keine Lust, dass das LRA ständig meint, für andere mitdenken zu müssen. Mündige Bürger können wohl selbst entscheiden, ob sie sich beim Zug einen Kurzen genehmigen, oder nicht. Wird an Silvester jetzt auch der Sekt verboten, da U16 dann vielleicht auch einen wollen? Oder gibt es bei Weinfesten keinen Wein mehr, um für Kinder ein gutes Vorbild zu sein? Warum denn müssen an Fasching die Regeln strenger sein als sonst??? |
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DMA (696 Kommentare) am 10.02.2012 09:57
NachtragDas "Vorbild"-Argument zum Verzicht auf Alkohol ist doch sowieso (siehe mein Weinfest-Argument) vorgeschoben. Tatsächlich steckt hinter dem Verbot nichts anderes als ein Generalverdacht gegen alle Zugteilnehmer, harte Alkoholika auch an Jüngere abzugeben.Ich kenne einige die hatten eine wahre Freude daran, am Faschingszug ihren selbstgemachten Likör an ihre Freunde auszuschenken. Warum zum Teufel soll ihnen dieser Spaß verboten werden??? |
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93_h (3 Kommentare) am 09.02.2012 08:53
Faschingszug???In Karlstadt wird kein Faschingszug mehr gefeiert, sondern ein lächerlicher Trauerzug...wie siehts dann nächstes Jahr aus, ist dann nur noch Wasser erlaubt und für über 18 Jährige Säfte oder was?? Zudem dann trinkt man 2 flaschen sekt, das wirkt genauso wie Hartalkohol :D |
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longdong (2 Kommentare) am 09.02.2012 10:06
Alkoholzug !!!Aus den beiden Kommentaren kann ich rauslesen, dass es denen nicht um den Faschingszug sondern ums saufen geht.Meine Kinder und ich können gerne auf halbstarke Heranwachsende verzichten, welche volltrunkend und gröhlend auf einem Faschingswagen stehen. Gebt euer Geld lieber für einen fantasievollen Wagen aus. |
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93_h (3 Kommentare) am 09.02.2012 14:43
Bitte!! Es sieht keiner die Mühe die in die Wägen gesteckt wirdWir besitzen immer fantasievolle Wägen, dann mach doch du "longdong" mal an so einem zug mit und geb überhaupt geld für wagen oder bonbons für die kinder aus (die bonbons werden ja so und so daheim in den mülleimer gekippt)...Vielleicht sollte mal ein neues Gesetz erschaffen werden, kinder dürfen keine bonbons auflesen, denn das ist 100mal gefährlicher, jedes kind rennt vor den fahrenden Wagen und den Eltern stört das nicht mal, die findens ja noch klasse das ihre kinder sämtlichen müll von der Straße auflesen !!!! Jeder Zugzuschauer sollte sich mal an die eigene Nase fassen und sich freuen, dass es so viele Gruppen gibt die 100 € für Wagen und Kostüm für die kleinen Kinder ausgeben!! Und dann wird man noch vor jeglichem Spaß abgehalten... |
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