publiziert: 02.08.2012 17:17 Uhr
aktualisiert: 04.08.2012 12:04 Uhr
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Kloster: Gute Erfahrungen mit Bufdis

Jugendliche im Bundesfreiwilligendienst und FSJ ersetzen Zivis
  • Wertvolle Erfahrungen: Im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst haben (hinten von links) Nora Zeilmann, Max Fortuna und Bodo Mai im Kreuzkloster gearbeitet. Die Hortkindern und Schwester Petra Car verabschieden sie. Es fehlt Sebastian Kohl.
    Foto: F. Heilgenthal
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Mit dem Schuljahr endet für vier junge 19- und 20-jährige Menschen auch ein Jahr der sozialen Dienste im Gemündener Kreuzkloster. Nora Zeilmann aus Karlstadt und die beiden Gemündener Max Fortuna und Bodo Mai schnupperten nach dem Abi in die soziale Berufswelt. Zu ihnen gesellte sich der gelernte Bäcker Sebastian Kohl aus Frammersbach. Nachdem er nach der Ausbildung nicht übernommen wurde, wollte er in diesem Jahr auch andere Berufswelten entdecken.

Schwester Petra Car vom Kreuzkloster bedankte sich für den engagierten Einsatz der Jugendlichen und zählte die vielfältigen Arbeitsfelder auf, in denen die „Bufdis“ (Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst) und die FSJlerin Nora Zeilmann (Freiwilliges Soziales Jahr) tätig waren. Dazu gehörten die Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung im Kinder- und Jugendhort, Schulbegleitdienst und Transport von Mittagessen für Kindergarten und Kinderkrippe, Fahrten für die Schwestern zu Ärzten, Apotheken und zum Bahnhof. Außerdem gingen sie dem Hausmeister zur Hand und halfen in der Gärtnerei.

„Wir haben für unser Haus drei Bufdi-Stellen und eine SFJ-Stelle beantragt und auch genehmigt bekommen. Die Erfahrungen sind wie die mit den bisherigen Zivis. Im Prinzip hat sich da für uns nichts geändert.“ Überrascht sei sie über die Vielzahl der Bewerber gewesen, nachdem im Vorfeld Bedenken laut geworden waren, ob es für die Zivis genügend Nachfolger geben werde.

Das Fazit der vier jungen Erwachsenen fällt durchweg positiv aus. Bodo Mai hatte schon vorher ein Lehramtsstudium ins Auge gefasst und fühlt sich in seiner Wahl bestätigt. Max Fortuna weiß jetzt, dass er lieber eine Bankkaufmannlehre startet und Sebastian Kohl will trotz der guten neuen Eindrücke wieder in seinem Beruf als Bäcker arbeiten. Nora Zeilmann „konnte mit Kindern bisher gar nicht viel anfangen“, wie sie sagt. Das Jahr habe den Horizont erweitert und ihr zur Erkenntnis verholfen, ein Studium für das Lehramt Grundschule anzustreben.

thal
    
    

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