aktualisiert: 08.02.2012 18:17 Uhr
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HARTHAUSEN
„Harthausen II“ wird gebaut
Wittenstein AG macht weiteren Schritt auf dem Weg zum Mechatronik-Unternehmen
Nach einer mehrjährigen intensiven Zeit des Planens hat die Wittenstein AG bei der Gemeinde Igersheim nun den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt ihres geplanten Neubaus Harthausen II eingereicht. Nach der einstimmigen Genehmigung durch den Gemeinderat wird das Mechatronik-Unternehmen im März entscheiden, wann dieser Entwurf umgesetzt wird.
Nach Baubeginn soll dann binnen eines Jahres in Igersheim-Harthausen auf der Grünfläche zwischen dem bisherigen Hauptgebäude und der Wittenstein talent arena ein innovatives und ressourcenschonendes Mechatronik-Zentrum entstehen, das aus einem kombinierten Produktions- und Verwaltungsgebäude über drei Etagen besteht.
Mit dem neuen Gebäudekomplex auf circa 18 000 Quadratmetern Bruttogrundrissfläche will die Unternehmensgruppe Wittenstein nach dem jüngst fertiggestellten Neubau in Fellbach nun auch am Standort Igersheim-Harthausen die räumlichen Voraussetzungen für notwendige Erweiterungen und weitere Arbeitsplätze auf dem eingeschlagenen Weg vom Mechanik- zum Mechatronik-Konzern schaffen: „Diese Investition trägt zum einen der positiven Geschäftsentwicklung in der Vergangenheit Rechnung und stellt zum anderen die baulichen Weichen für nachhaltiges Wachstum in der Zukunft“, so der Projektleiter von Wittenstein, Dr. Michael Geier.
Mit weltweit rund 1400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 197 Millionen Euro 2010/11 steht die Wittenstein AG national und international für Innovation, Präzision und Exzellenz in der Welt der mechatronischen Antriebstechnik, erklärt ds Unternehmen. Die Unternehmensgruppe umfasst acht innovative Geschäftsfelder mit jeweils eigenen Tochtergesellschaften: Servogetriebe, Servoantriebssysteme, Medizintechnik, Miniatur-Servoeinheiten, innovative Verzahnungstechnologie, rotative und lineare Aktuatorsysteme, Nanotechnologie sowie Elektronik- und Softwarekomponenten für die Antriebstechnik. Darüber hinaus ist das Unternehmen laut eigenen Angaben mit rund 60 Tochtergesellschaften und Vertretungen in etwa 40 Ländern in allen wichtigen Technologie- und Absatzmärkten der Welt vertreten.
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