aktualisiert: 05.02.2012 17:16 Uhr
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GRÜNSFELD
„Nacht der Nächte“ der Frauen stand im Zeichen der olympischen Spiele
Wettstreit der guten Laune
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Drollige Fantasiereise: Die Kindergarde entführte das Publikum nach Schlumpfhausen. Der närrische Nachwuchs erhielt dafür die erste Goldmedaille des Abends.Foto: Ulrich Feuerstein -
Spaßige Strafe: Maria Brennfleck und Nicole Obermeier mussten als „Dopingsünder“ in den Knast.Foto: Ulrich Feuerstein
Im Zeichen der fünf Ringe stand die „Nacht der Nächte“ der Katholischen Frauengemeinschaft. Sportlerinnen aus nah und fern trafen sich zu den ersten olympischen Spielen in der Gauhauptstadt. Uschi Spang, Margit Sobotta und das Vorstandsteam hatten die Stadthalle in ein Stadion verwandelt. Eine bunte Mischung aus Tänzen, Büttenreden und Sketchen sorgte für einen kurzweiligen Wettstreit der guten Laune.
Närrische Unterstützung erhielten die Frauen von den „Hasekühle“. Die Kindergarde entführte das Publikum nach Schlumpfhausen. Für seine gelungene drollige Fantasiereise erhielt der närrische Nachwuchs die erste Goldmedaille des Abends.
Von wegen himmlische Ruhe. Die Juniorengarde hatte Erstaunliches entdeckt. Die Götter auf dem Olymp zoffen sich, dass die Fetzen fliegen. Hin und wieder muss Zeus deshalb einen Blitzstrahl unter die Streithähne senden. Von den amüsanten Auseinandersetzungen im Götterhimmel handelte der Auftritt der Gardemädchen.
Die Schattenseiten des Sports können ganz unterhaltsam sein. Maria Brennfleck und Nicole Obermeier mussten zwar als „Dopingsünder“ in den Knast, hatten dabei aber doch ihren Spaß. Nicht zuletzt, weil auch der eine oder andere Prominente eine Strafe abbrummen musste. Wie Bürgermeister Alfred Beetz. „Haben sie das Schlitzohr auch erwischt“, lautete der Kommentar der beiden „Knastbrüder“.
Geahnt haben wir es schon immer. Der Wilde Westen fängt gleich hinter Grünsfeld an. Den Beleg dafür lieferten die uHu's mit ihrem Schautanz. Die Gruppe von Frauen „unter Hundert“ war stilecht mit Hut, Halstuch und Holster kostümiert.
Spanien: Das sind mutige Toreros und fesche Senoritas, Stierkampfgetöse und Kastagnettenklang. Farbenprächtig umgesetzt hatten diesen Urlaubstraum die Krensheimer Turnerfrauen.
Einen weiten Weg hatte Elke Krappel zurückgelegt. Und kam doch zu spät. Die Fackelträgerin war aus Peking angereist, verpasste aber die Eröffnung der olympischen Spiele in Grünsfeld. Krappel berichtete von ihren zahlreichen Versuchen, als Sportlerin sich für Olympia zu qualifizieren. Alles vergebens. Als Fackelträgerin hat sie ihre Berufung gefunden. Mit einem klaren Ziel vor Augen: „In London werdet ihr mich sehen.“
Den Tanz zum Thema des Abends hatten die Paimarer „Mäusköpf“ sich ausgedacht. Sportlich ausstaffiert stürmten sie die Bühne. Helme und Schulterpolster waren nötig, um im Wettkampf zu bestehen. Am Ende gab es für die Sieger einen Pokal.
Partyspiele
Um Medaillen wetteiferte auch das Publikum. Uschi Spang und Margit Sobotta hatten sich verschiedene Partyspiele ausgedacht, bei denen Teams gegeneinander antraten. Angefeuert von den Fans, ging es mit vollem Einsatz zur Sache.
Nach dem offiziellen Programm waren die olympischen Spiele in Grünsfeld noch lange nicht zu Ende. Bernd Pürner sorgte mit Rock und Pop dafür, dass der Wettstreit der guten Laune in die Verlängerung ging.
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