publiziert: 25.03.2013 17:52 Uhr
aktualisiert: 27.03.2013 12:02 Uhr
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Kunstparodien Moers

Ausstellung „Die 7 1/2 Leben des Walter Moers“ im Deutschordensmuseum eröffnet
  • Foto: Peter D. Wagner
    Einzigartig: Die Inszenierung „Hildegunst von Mythenmetz“ befindet sich normalerweise hinter Glas und ist nicht begehbar.
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Mit einem feierlichen Festakt wurde am die Sonderausstellung „Die 7 1/2 Leben des Walter Moers – Vom Kleinen Arschloch über Käpt'n Blaubär bis Zamonien“ eröffnet, die bis zum 15. September in einer Kooperation mit der Stadt im Deutschordensmuseum und im Kulturforum präsentiert wird und rund 350 Exponate, darunter auch neue und bisher unveröffentlichte Werke des Kreativkünstlers, zeigt. Außerdem wurde die vom Künstler eigens für die Ausstellung kreierte Sonderzeitung „Supermoers“ vorgestellt, die nur für Ausstellungsbesucher erhältlich ist.

„Die große Resonanz zur Eröffnung ist ein deutlicher Beweis für die erhoffte bundesweite Ausstrahlung der Ausstellung“, meinte Oberbürgermeister Udo Glatthaar, der dem Stadtrat für die finanzielle Bewilligung der Ausstellung sowie den beteiligten Museums- und Stadt-Akteuren für die Idee und Realisierung der Ausstellung dankte.

Der Puppenbauer Carsten Sommer hat unter anderem „Käpt'n Blaubär“-Figuren und weitere bei der Ausstellung zu sehende figürliche Exponate geschaffen. Darunter auch die im Museum präsentierte Inszenierung, in der „Hildegunst von Mythenmetz“ hinter romanischen Arkaden in seiner Dichterstube sitzt.

Eine Ausstellung wie die von Moers im Deutschordensmuseum zähle zur erfolgreichen Vermittlung von Buch- und Leselust und mache die Ausstellungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten eines Museums mit verschiedenen Sinnen erlebbar, hob MdL Kai Schmidt-Eisenlohr hervor. Zudem erkenne man, dass es keine Denk- und Redeverbote geben dürfe – „in der Kunst nicht, und ebenso wenig in der Wissenschaft“.

Als idealen Ort, Moers Kunstparodien in einer musealen Aura zu zeigen, bezeichnete Moers-Verleger Wolfgang Ferchl die Ausstellung des Deutschordensmuseums. Im Rahmen der Eröffnungsfeier stellte Ferchl das neueste Buch von Moers „Sex, Absinth und falsche Hasen – Eine Weltgeschichte der Kunst“ vor, das die Geschichte der Weltkunst einmal ganz anders zeige. In einem Festvortrag ging Dr. Gerrit Lembke von der Universität Kiel näher auf das Schaffen des Walter Moers ein.

pdw
    
    

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