aktualisiert: 21.02.2012 16:32 Uhr
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Mein TauBär: Der TauBär und der Weltuntergang
Haben Sie dieses Jahr irgendwas Besonderes vor? Ich nicht. In meinem Kalender stehen die üblichen Daten: 8. April: Ostern, 7. Juni: Geburtstag Mama, 12. Juni: Geburtstag Papa, 21. Dezember: Weltuntergang, 24. Dezember: Heilig Abend . . . Moment – da ist mir doch tatsächlich ein Weltuntergang in meine Planungen geraten.
Das passt mir überhaupt nicht. Der 21. Dezember fällt dieses Jahr auf einen Freitag und wäre damit hervorragend geeignet, noch ein paar Weihnachtsgeschenke in letzter Minute zu kaufen. Von der Geschenkproblematik hatten die Mayas, die diesen Weltuntergang erfunden haben, natürlich keine Ahnung. Deshalb kann man ihnen nicht vorwerfen, dass sie dieses Datum gewählt haben.
Allerdings ist mir nicht klar, warum man heute noch so stur auf den 21.12.2012 beharrt. Der Weltuntergang wäre in der Zeit zwischen den Jahren viel besser aufgehoben. Da haben die meisten Leute Urlaub und könnten den Weltuntergang zu Hause erleben. Allerdings wäre das wieder unfair den Menschen gegenüber, die sich auf Silvester gefreut und schon haufenweise Kracher und Raketen gekauft haben.
Lassen wir die Welt also nach Silvester untergehen. Das ist aber auch schwierig. So kurz vor Dreikönig, wo die Kinder als Sternsinger herumziehen. Das wäre ziemlich gemein. Also vielleicht lieber irgendwann im Januar? Dann aber wären die Narren enttäuscht, die schon fleißig für Fasching proben. So wie ich das sehe, gibt es einfach kein Datum, an dem sich noch ein Weltuntergang hineinquetschen ließe. Ich werde ihn deshalb aus meinem Kalender streichen. Die Welt muss ohne mich untergehen. csc
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