publiziert: 20.02.2012 17:36 Uhr
aktualisiert: 20.02.2012 17:44 Uhr
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Mein TauBär: Vierfußantrieb der Zukunft

Es lohnt sich immer wieder, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Andere Länder haben schon längst Lösungen für unsere drängendsten Probleme gefunden. Beispiel Umweltbelastung durch Autoverkehr. Während wir noch über E 10-Kraftstoff, Hybridantrieb und Elektroautos diskutieren, wird anderswo ganz einfach der Hund zur Fortbewegung herangezogen.

Wie effizient diese Methode ist, fiel mir bei einer Fernsehreportage über Kanada auf. Dort wird oft und gern der Hundeschlitten eingesetzt. Warum aber sollten Hunde nicht auch Fahrzeuge mit Rädern ziehen können? Schlittenhunde laufen mehr als 100 Kilometer am Tag, hieß es in der Sendung. Damit dürften sie so manchem Elektroauto überlegen sein. Und schnell sind sie auch.

Betrieben wird der Hund mit Fleisch. Natürlich könnte man jetzt sagen: Um das ganze Vieh zu ernähren, aus dem Hundefutter gemacht wird, muss auf großen Flächen Grünzeug angebaut werden, das dann nicht als Nahrungsmittel zur Verfügung steht, und damit ist der Hund auch nicht besser als E 10. Dazu muss man aber bedenken, dass der Hund als Lebewesen auch noch eine emotionale Komponente in den Straßenverkehr bringt.

Fahrer eines DDV (dog driven vehicle – hundegetriebenes Fahrzeug) verfügen über eine größere soziale Kompetenz als die Fahrer herkömmlicher Automobile und machen daher schneller Karriere. Sollte sich der Hundeantrieb durchsetzen, wird in die Schultüten unserer Erstklässler bald schon eine Leine kommen, und zum Abitur gibt es einen Welpen. csc

    
    

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