publiziert: 21.02.2012 12:21 Uhr
aktualisiert: 21.02.2012 16:32 Uhr
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Wegen Pöbelei in der Zelle gelandet

Polizeieinsatz beim Straßenfasching
  • Symbolbild Gefängnis
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Trotz einiger Vorkommnisse ist die Polizei mit dem Verlauf des Freudenberger Straßenfaschings weitgehend zufrieden. Die Polizei musste weniger häufig einschreiten als im Vorjahr, so der Wertheimer Revierleiter, Albrecht Bausback.

Neben dem Polizeirevier Wertheim, das mit zwölf Beamten im Einsatz war, waren auch zwei Polizisten vom Autobahnpolizeirevier Distelhausen zur Verkehrsregelung eingesetzt. Wegen der zahlreichen Besucher, die mit der Bahn angereist waren, war die Bundespolizei ebenfalls im Einsatz. Auch die Wasserschutzpolizei ist an dem Einsatz am Rosenmontag beteiligt gewesen.

Dennoch kam es laut Polizeibericht zu zwei Streitigkeiten, deren genauere Umstände aber noch ermittelt werden müssen. In einem Fall musste sich das Deutsche Rote Kreuz um einen Mann kümmern, der unglücklich von einer Mauer gestürzt war. Weiter musste ein 23-Jähriger Mann in Gewahrsam genommen werden, da er andere Personen anpöbelte und bedrohte. Auch das Einschreiten der Polizeibeamten hielt ihn davon nicht ab, so dass er zum Polizeirevier Wertheim gebracht wurde, wo er in einer Zelle ausgenüchtert werden sollte. Hier zerstörte er dann noch die in der Zelle befindliche Toilette. Erst als sich der Mann beruhigt und sich der Alkoholspiegel gesenkt hatte, wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Er muss jetzt neben der Strafanzeige auch mit zivilrechtlichen Forderungen rechnen.

An den Zufahrtsstraßen nach Freudenberg waren permanent vier Beamte zur Überwachung der Umleitungsmaßnahmen eingesetzt, die die Höhe des Schwerlastverkehrs kontrollierten. Insgesamt 25 Lastwagen mussten wenden, da sie die zulässige maximale Höhe von 3,80 Metern überschritten und so die Mainstraße unter der Mainbrücke nicht hätten passieren können.

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