publiziert: 15.02.2012 11:33 Uhr
aktualisiert: 15.02.2012 17:18 Uhr
aktualisiert: 15.02.2012 17:18 Uhr
Text
Text
WEIBERSBRUNN/DERTINGEN
Wilde Verfolgungsfahrt auf der A3
Mit nahezu 200 km/h hat sich am Dienstagabend ein Autofahrer auf der A3 bei Weibersbrunn/Dertingen (Landkreise Aschaffenburg und Main-Tauber) eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.
Auf das Auto waren Beamte der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach kurz nach 20 Uhr aufmerksam geworden. An der Rastanlage Spessart/Süd sollte der Wagen mit Unterstützung einer weiteren Streifenbesatzung angehalten werden. Als das Fahrzeug in die Ausfahrt gelotst wurde, zog der aus dem Raum Münster stammende Fahrer seinen Audi plötzlich vom rechten auf den linken Fahrstreifen und touchierte dabei den linken vorderen Kotflügel eines der beiden Polizeifahrzeuge.
Trotz der deutlichen Anhaltezeichen gab der 47-jährige Audifahrer weiter Gas und setzte laut Polizei seine Fahrt in Richtung Würzburg fort. Bei der Verfolgungsjagd erreichte der Wagen Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h. Offensichtlich wollte der Fahrer an der Anschlussstelle Marktheidenfeld die A3 verlassen. Allerdings verhinderte ein dort fahrender Lkw sein Vorhaben.
Schließlich fuhr der 47-Jährige an der Anschlussstelle Wertheim von der Autobahn ab, wobei er ein Dienstfahrzeug der Marktheidenfelder Polizei umfuhr. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf knapp 1000 Euro.
Der Mann raste weiter Richtung Dertingen, wo er nach Polizeiangaben offensichtlich einsah, dass es ihm nicht gelingen würde, seine Verfolger abzuschütteln. Er stoppte sein Fahrzeug und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Wie sich herausstellte, stand der 47-Jährige unter Drogeneinfluss und wurde außerdem per Haftbefehl gesucht. Im Laufe des Mittwochs wird der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Da gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Wie die Polizei am Mittwochnachmittag weiter mitteilte, wird der 47-Jährige beschuldigt, zusammen mit Komplizen im Raum Münster Einbrüche begangen und Brände gelegt zu haben.
Trotz der deutlichen Anhaltezeichen gab der 47-jährige Audifahrer weiter Gas und setzte laut Polizei seine Fahrt in Richtung Würzburg fort. Bei der Verfolgungsjagd erreichte der Wagen Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h. Offensichtlich wollte der Fahrer an der Anschlussstelle Marktheidenfeld die A3 verlassen. Allerdings verhinderte ein dort fahrender Lkw sein Vorhaben.
Schließlich fuhr der 47-Jährige an der Anschlussstelle Wertheim von der Autobahn ab, wobei er ein Dienstfahrzeug der Marktheidenfelder Polizei umfuhr. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf knapp 1000 Euro.
Der Mann raste weiter Richtung Dertingen, wo er nach Polizeiangaben offensichtlich einsah, dass es ihm nicht gelingen würde, seine Verfolger abzuschütteln. Er stoppte sein Fahrzeug und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Wie sich herausstellte, stand der 47-Jährige unter Drogeneinfluss und wurde außerdem per Haftbefehl gesucht. Im Laufe des Mittwochs wird der Mann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Da gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Wie die Polizei am Mittwochnachmittag weiter mitteilte, wird der 47-Jährige beschuldigt, zusammen mit Komplizen im Raum Münster Einbrüche begangen und Brände gelegt zu haben.
akl/aug
Diesen Artikel
»Alle 20 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
|
surfer101980 (24 Kommentare) am 16.02.2012 07:00
@all...ich bitte um mehr Rücksicht für "punkbone", denn offensichtlich hat der arme Kerl seit der gestrigen Räumung des Stuttgarter Schlossparkes kein zu Hause mehr und ist nun auf der Suche nach einem neue Aktionsfeld...
|
(2)
|
|
surfer101980 (24 Kommentare) am 16.02.2012 06:56
@punkbonees ist wirklich traurig was in manchen Köpfen scheinbar so alles vor sich geht! Armes Deutschland! |
(1)
|
|
hazi (147 Kommentare) am 15.02.2012 19:14
Freie Fahrt für Einbrecher und Brandstifter?Vermutlich hätte "punkbone" anders geschrieben, wenn der tatverdächtige Flüchtige zuvor punkbones` Wertsachen geklaut und anschließend dessen Hütte abgefackelt hätte. |
(1)
|
|
Hansmade (24 Kommentare) am 15.02.2012 18:18
anschlussdem schliesse ich ich mich mit freude an! und ich glaube, die haben da auch schon welche für den fall, dass dieser hervorragende vorschlag so umgesetzt wird. |
(0)
|
|
masterdoc (38 Kommentare) am 15.02.2012 17:33
man könnte fast den Eindruck gewinnendass punkbone und hansmade zu der Riege gehören, die selbst einmal schon mit dem Gedanken gespielt haben, abzuhauen. Es ist in einem Rechtsstaat nunmal so, dass sich Kriminelle der Verfolgung aussetzen, auch wenn es regnet oder schneit, oder soll das Wetter jetzt darüber entscheiden, ob man Straftäter verfolgt oder nicht. In jedem Fall war es richtig, diesen Verbrecher aus dem Verkehr zu ziehen und das hoffentlich für lange Zeit. |
(2)
|
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
Dann jetzt gleich »hier registrieren
Anzeige
Gelesen
Kommentiert
|
|
TÜBINGEN Die Zeit läuft für Palmer |
|
|
TAUBERBISCHOFSHEIM 16-Jähriger mit drei Promille |
|
|
SCHÄFTERSHEIM Radler gegen Traktorreifen |
|
|
STUTTGART Costa Rica zu Besuch im Ländle |
Aktuelle Leserkommentare
Anzeige
Leserbriefe
Schreiben Sie uns
Wenn Sie uns einen Leserbrief schreiben wollen, dann können Sie das direkt hier tun. »mehr
Zeichen setzen
Förderpreis für
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
Recht auf Auskunft
Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr

Wetter