aktualisiert: 25.08.2009 16:06 Uhr
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BAD KÖNIGSHOFEN
24 Stunden im Bild festgehalten
Was tut sich am einem Tag in Bad Königshofen? Eine Ausstellung soll es zeigen
Ein gut funktionierendes Netzwerk zeichneten die diesjährigen Jugendkulturwochen aus, die zum zweiten Mal in Bad Königshofen stattfinden und und zum ersten Mal in Mellrichstadt angeboten wurden (wir berichteten). Mit im Boot sind die Stadt Bad Königshofen, die Museen in der Schranne, das JuZ (Jugendzentrum) Bad Königshofen und die Vhs Rhön und Grabfeld. Mit der Eröffnung der Ausstellung „24 Stunden Bad Königshofen“ am Montagabend begannen die Workshops und Veranstaltungen in Bad Königshofen. Sie laufen bis zum Kunsthandwerkermarkt am 12. und 13. September.
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Was tut sich in 24 Stunden in Bad Königshofen? Dies zeigen Fotos, die Jugendliche vom JuZ in den Kasematten ausstellen.FOTO Regina Vossenkaul -
Mit der neuen Fotoausstellung „24 Stunden Bad Königshofen“ in den historischen Mauern der Kasematten begann der Bad Königshöfer Teil der Jugendkulturwochen. Bei der Eröffnung freuten sich (von links) Bürgermeister Thomas Helbling, Mitorganisator Thomas Hälker, der Leiter der Vhs Rhön und Grabfeld, Klaus Schemmerling, Sonderpädagogin Renate Knaut, Helfer Daniel Schreiber und die anwesenden Zuhörer über die Realisierung des neuen Projektes.FOTO Regina Vossenkaul
Erstmals wurden die Kasematten neben dem Hotel Ebner für eine Veranstaltung genutzt. Wie Bürgermeister Thomas Helbling in seiner Begrüßung lobend erwähnte, hat Stadtrat Klaus Ebner, im Nebenberuf Kunstschmied, schon einige Tore und Lampen für die Gewölberäume geschmiedet. Seine Idee war es auch, die Kasematten wiederzubeleben und damit einen Teil der Geschichte der Stadt wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu holen.
Für die Fotoausstellung waren viele Jugendliche, die im JuZ einen Teil ihrer Freizeit verbringen, unterwegs, um ihre Stadt zu den unterschiedlichsten Zeiten im Bild festzuhalten. Die Ergebnisse sind jetzt zu bewundern und der Betrachter kann sich selbst prüfen, ob er alle abgebildeten Orte wieder erkennt.
Sonderpädagogin Renate Knaut, die im JuZ tätig ist, berichtete von dem sehr spannenden Verlauf der Ausstellungsvorbereitungen, die, wie üblich, bis zur letzten Stunde gedauert haben. Ohne Pannen und Hindernisse ging es natürlich nicht über die Bühne. Knaut berichtete von verschwundenen Speicherkarten und sonstigen Missgeschicken, aber letztendlich hat doch noch alles geklappt, auch Dank der Helfer vom Bauhof. Es lohne sich, öfter Mal in die Ausstellung hinein zu schauen, denn sie wird fortlaufend ergänzt. Die Tafeln, auf denen die Ergebnisse aus den einzelnen Zeitabschnitten angebracht sind, sollen sich noch füllen.
„Ein Schatzhaus“ nannte Klaus Schemmerling, Leiter der Vhs Rhön und Grabfeld, die Kasematten. Nicht nur das einzigartige Ambiente sei etwas Besonderes, sondern auch die Ausstellung mit den Ergebnissen der Arbeit der Jugendlichen. Es sei interessant zu schauen, wie sich die Stadt in 24 Stunden verändert, wie das Licht wechselt und welche Orte man als Betrachter wieder erkennt.
Mitorganisator Thomas Hälker erläuterte die Grundidee. Es sollte gezeigt werden, dass die Leute, die kritisieren, in Bad Königshofen sei nichts los, Unrecht haben. „Dies ist eine kleine, aber sehr aktive Badestadt“, so Hälker, das hätten die 13 000 Besucher am letzten Wochenende bei der Bayern-1-Sommerreise sicher auch gedacht. Bis zum Kunsthandwerkermarkt sollen die Stellwände gefüllt sein mit aussagekräftigen Fotos.
Die Ausstellung in den Kasematten, zugänglich über den Klostergarten oder die Schottstraße, ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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