aktualisiert: 16.09.2011 17:13 Uhr
Text
Text
Aufgespießt: Wir wollen unsren Kihn wiederhaben
Die Bayern im Süden mögen in monarchistischer Verblendung nach ihrem „Kini“ rufen. Rhön-Grabfeld aber ist viel bodenständiger und basisdemokratischer, und darum gibt es hier nur den Kihn, und zwar den Matthias. Der ist nicht nur der SPD-Kreisvorsitzende, Ex-Dirigent und immer noch Aktiver bei der Stadtkapelle Mellrichstadt sowie Stadtrat in Mellrichstadt. Einer jener gesuchten jungen Menschen also, die sich gesellschaftlich engagieren.
Das Problem: Matthias Kihn ist Lehrer. Und das Münchner Kultusministerium mag nicht davon lassen, Herrn Kihn an die Isar zu versetzen, damit er dort seine pädagogische Erfüllung finde und dafür sein Mandat aufgebe. Stadtratskollege Walter Graumann ist natürlich sauer, dass trotz intensivster Vorsprache beim Kultusministerium an der Abkommandierung nicht gerüttelt wird.
Wenn man die Politik in dunklen Farben zeichnen wollte, könnte man fast glauben, ein politisches Ränkespiel könnte sich dahinter verbergen. Aber so gefährlich sind die Sozis in Rhön-Grabfeld nun wirklich nicht.
Auf der anderen Seite wäre ein politisches Strippenziehen immerhin denkbar, weil der Schwager des Ex-Stadtrates Bernd Weiß ja der Kultusminister Ludwig Spaenle höchstselbst ist. Aber Schwarz-Rot sind bloß die Farben der Stadtkapelle Mellrichstadt. Was das Geschick bei der Lehrer-Versetzung betrifft, bleibt das Ministerium weiter grau.
Diesen Artikel
Die neuesten Kommentare
|
coburger (35 Kommentare) am 18.09.2011 20:03
Genaus ist es!Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen Herr Fischer! Genauso ist es! |
(0)
|
Gelesen
Kommentiert
|
|
WILDFLECKEN Der Rhönklub ist nicht mehr Rinkes Verein |
|
|
WILDFLECKEN Rinke tritt aus ihrem Rhönklub aus |
|
|
WILDFLECKEN Das Lebenswerk ist zerstört |
|
|
IRMELSHAUSEN Zu zweit und noch allein auf dem See |

Wetter