publiziert: 06.02.2012 13:37 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 13:38 Uhr
» zur Übersicht Bad Neustadt
    
    
Artikel
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text STRAHLUNGEN
Beim 25. Kappenabend gab's Jubiläumsorden

„Wenn Strahlungen singt und lacht, dann ist FC-Fasenacht“
  • Baden verboten: Dass man als dritter Bürgermeister nicht immer große Worte braucht, stellte Bernhard Burger in seinem Sketch klar. Sketchpartnerin Birgit Bassett machte es ihm nicht leicht.
    Fotos (2): Andreas Sietz
  • Avatar: Die mittlere Garde aus Strahlungen begeisterte mit ihrem Tanz. Die Kostümen waren eine echte Augenweide.
Bild von
2 Bilder

Das dörfliche Idyll in Strahlungen ist schon etwas Besonderes. Jeder kennt jeden, man weis einfach über alles Bescheid und ist etwas los, dann ist jeder dabei. Der FC-Strahlungen hatte zum Kappenabend in die Mehrzweckhalle geladen und ratzfatz waren die Stuhlreihen mit bestens aufgelegten Gästen besetzt. Aber auch die sangesgewaltigen, tänzerischen und humorvollen Bühnenakteure, es waren an die 90, kamen fast alle aus der Linsenspitzer Gemeinde.

Gebürtige oder „reingeschneite“, was der FC Strahlungen zu bieten hatte, war erste Sahne. Der gebürtige Langenleitener Ronny Kapp fand in Strahlungen seine neue Wahlheimat und fühlt sich hier pudelwohl. Seine Ausführungen über die Probleme beim Fernsehempfang erntete viele Lacher. Dafür gab es von den moderierenden Karnevalsjecken Jochen Müller und Bernhard Nöth auch den ersten Jubiläumsorden. Es war der Linsenspitzerorden zum 25. Jubiläum, denn solange schon gibt es den FC-Kappenabend.

Immer wieder fordert das Gemeindeoberhaupt Willi Schmitt seine Ortsbevölkerung auf, aktiv etwas gegen den Nachwuchsmangel zu tun. Doch wie man im ersten tänzerischen Beitrag der kleinen Garde erfahren musste, schlüpft der Strahlunger Nachwuchs aus Überraschungseiern und ist bestens mit den Schlümpfen befreundet.

Es war schon toll anzusehen, wie quirlig die jungen Gardemädels über die Bühne wirbelten. Jede Menge Applaus, Rosen und Orden waren den Kindern sicher. Nachdem dritter Bürgermeister Bernhard Burger als Badenixe am „Raffelshöfer Säe“, wo baden verboten war, so einiges erlebt hatte, kreiste die Gedanken um den fehlenden kommunalen Nachwuchs weiter.

Volkmar Reiher, Bernd Müller und Jochen Müller kennen sich im Dorfgeschehen bestens aus und so mancher Bürger, der im vergangenen Jahr für Gesprächsstoff sorgte, wurde auf humorvoller Weise noch einmal durch den Kakao gezogen. Sie stellten fest, dass es in den Gemeinderatssitzungen öfters ruhiger zuginge, als in der Kirche. Pfarrer Norbert Reinwand stellt dort immer wieder die Frage, ob man sich die Hände reichen, oder mit Gesten „arbeiten“ wolle. Diese Idee hätte auch auf den Rat übergeschlagen und so werden Beschlüsse nun auf besondere Weise abgesegnet.

Darauf folgte gleich der nächste Höhepunkt des Abends. Die mittlere Garde tanzte als Bewohner des Planeten Avatar – für die Darbietung und das Outfit gab es eine Eins mit Stern.

Nachdem der zwölfjährige Jan Müller im vergangenen Jahr seine Premiere in der Bütt gefeiert hatte, stand er nun zum zweiten Mal im Rampenlicht. Er bemerkte, dass in der Schule die „Sexsucht“ ausgebrochen sei, denn jeder bekam für seinen Aufsatz eine sechs. Die Linsenspitzer-Musikanten präsentierten ungewöhnliche Probestunde, die große Garde kam als als Ninja-Turtles, die Reichenbacher Jonny Dräger und Helmut Hallbigin glänzten in der Bütt und die wallfahrenden Damen oder das FC-Männerballett bereicherten den Abend mit ihren Auftritten.

Zum großen Finale trafen sich alle Akteure noch einmal auf Bühne und der donnernde Applaus war wohl die schönste Weise, für die unbeschwerten Stunden Danke zu sagen. Strahlungens zweiter Bürgermeister Jürgen Kellermann stellte passend zum 25.FC-Kappenabend fest: „Wenn Strahlungen singt und lacht, dann ist FC-Fasenacht“.

si
    
    

Diesen Artikel

  • Webnews einstellen
  • Teilen
Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

Die neuesten Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben...
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
Anzeige
    

Gelesen

 
    

Kommentiert

 
    
Anzeige
    

1200 Jahre Oberelsbach 

EIn Markt und seine Geschichte
Das Dorf in der Rhön weist viele Besonderheiten auf. Wir stellen sie vor. »mehr
    
    

40 Jahre Landkreis Rhön-Grabfeld 

Aus drei mach' eins
Königshofen, Mellrichstadt und Bad Neustadt wuchsen vor 40 Jahren zusammen. »mehr
    
    

Fotografen und ihre Fotos 

Bilder und Eindrücke
Wir stellen ambitionierte Hobbyfotografen aus der Region Main-Rhön vor. »mehr
    
    

Leserbriefe 

Schreiben Sie uns
Wenn Sie uns einen Leserbrief schreiben wollen, dann können Sie das direkt hier tun. »mehr
    
    

Testen Sie Ihr Wissen 

Unser wöchentliches Quiz
Acht Fragen rund um ein aktuelles Thema.  »mehr
    
    

Recht auf Auskunft 

Kommunalpolitik
Bürger haben ein Recht auf politische Teilhabe und Journalisten ein Recht auf Auskunft. Das mussten auch einige Bürgermeister erst lernen. »mehr
    
    

Rückblende 

Blick in die Vergangenheit
Was bestimmte die Schlagzeilen vor 60, 80 und 90 Jahren im Grabfeld? »mehr
    
    

Ausflugstipps für die Rhön 

Geschichten und Fotos
Die Bayerische Rhön: Ob Tagesausflug oder Urlaub - Die Rhön ist immer eine Reise wert. »mehr