aktualisiert: 09.02.2012 12:34 Uhr
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WÜRZBURG/SCHWEINFURT
Die Menschen helfen wo sie können
250 Schlafsäcke, 70 Säcke warme Kleidung
250 Schlafsäcke und 70 Säcke, gefüllt mit wärmender Kleidung: Die Spendenbereitschaft der Menschen in Mainfranken nach dem Aufruf der Würzburger Bahnhofsmission angesichts der Kältewelle ist enorm. In diesen Tagen der Kälte erhofft sich die ökumenische Einrichtung am Würzburger Hauptbahnhof vor allem Geldspenden, um speziellen Hilfsmaßnahmen nachkommen zu können. „Die extreme Kälte ist das zentrale Thema, das die Klienten der Bahnhofsmission bewegt“, betont Michael Lindner-Jung, Leiter der Bahnhofsmission Würzburg.
Am Donnerstagabend, 2. Februar, hatte Lindner-Jung an die Bevölkerung appelliert: „Wir suchen dringend wintertaugliche Schlafsäcke.“ Schon am Folgetag kamen die Spenden dann im Zwei-Minuten-Takt am Hauptbahnhof in Würzburg an – 100 Schlafsäcke allein an einem Tag. „Ich bin total begeistert von der Solidarität mit den Obdachlosen. Das ist gigantisch und eine ermutigende Geschichte“, sagt er am zurückliegenden Dienstag.
Gleichzeitig weist Lindner-Jung aber darauf hin, dass die Lagermöglichkeiten der Bahnhofsmission derzeit erschöpft seien. „Die Bahnhofsmission ist bis unter die Decke gefüllt. Wir verteilen die Schlafsäcke und Kleidungsstücke an Bedürftige und stehen mit anderen Sozialeinrichtungen wie dem Kleiderladen der Würzburger Caritas oder dem Johann-Weber-Haus bei der Verteilung der Spenden in Kontakt.“
Nach dieser großartigen Mitsorge vieler Menschen bittet Lindner-Jung jetzt um finanzielle Unterstützung der Bahnhofsmission. Von den Spendengeldern wolle man wärmende Kleidungsstücke in Sondergrößen, Mützen oder Unterwäsche kaufen, um diese dann an Obdachlose und Bedürftige zu verteilen.
Spenden erbittet die Bahnhofsmission Würzburg bei der Ligabank Würzburg, Kontonummer 103001881, Bankleitzahl 75090300.
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45acp (194 Kommentare) am 10.02.2012 08:07
unglaublich dieses Dauer-Gebettel.......merkt den der "Bürger" nicht wie er hier verar.....wird und dass es doch nur um Bargeldspenden geht. 250 Schlafsäcke ! Da müssen wir ja Obdachlose aus anderen Städten anfordern! In Würzburg gibt es Einrichtungen der Stadt. Hier muss niemand frieren. Wer jetzt draußen ist, hat es sich selbst ausgesucht oder kann sich nicht an die Stadt oder sonstige Einrichtungen wenden, weil er z.B. polizeilich gesucht wird.........und: "....die Lagermöglichkeiten sind erschöpft." Wieso wird da überhaupt gelagert? Ich habe gedacht, die Kältetoten liegen schon um den Bahnhof verstreut. Die Schlafsäcke müßten doch 1zu1 weggehen wie warme Semmel nach diesen Dauerberichten der letzten Tage - oder doch nur heiße Luft und Eintreiben von Geldspenden durch die Hintertür ? Wieviele Schlafsäcke wurden wirklich an den Mann gebracht, weil jemand zu erfrieren drohte - und ich meine nicht an den Mann gebracht, um ihn anschließend weiterzuverkaufen ? Politik und Selbstbeweihräucherung mit künstlich erzeugter Not ? schäbig ? |
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