publiziert: 08.02.2012 15:08 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 15:09 Uhr
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Die Walddörfer-Wehren sind einfach etwas Besonderes

Ehrenabend der Sandberger Feuerwehren – An zwei Feuerwehrhäusern besteht dringender Handlungsbedarf
  • Ehrenabend für die Feuerwehren der Walddörfer: Das Bild zeigt (von links): Landrat Thomas Habermann, den stellvertretenden Bürgermeister Anton Kleinhenz, Willi Voll, Waldemar Krug, Martin Rüttiger, Thomas Kessler, Armin Bühner, Ralf Kirchner, Steffen Zehe, Klaus Krapf, Andreas Holzheimer, Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger und Kreisbrandrat Peter Bulheller.
    Foto: Marion Eckert
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Ständige Hilfs- und Einsatzbereitschaft müsse honoriert und anerkannt werden, machte der stellvertretende Bürgermeister von Sandberg, Anton Kleinhenz, beim Ehrenabend der Feuerwehren deutlich. Als Zeichen der Wertschätzung wurden daher Feuerwehrmänner, die seit 25 und 40 Jahren aktiven Dienst tun, zu einem Ehrenabend eingeladen, an dem neben Landrat Thomas Habermann auch die Kreisfeuerwehrführung mit Kreisbrandrat Peter Bulheller, Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger und Kreisbrandmeister Josef Freund teilnahmen. Dabei waren auch die örtlichen Kommandanten und Gemeinderäte.

Sich 25 und 40 Jahre an jedem Tag in den Dienst der Feuerwehr zu stellen, sei keine Kleinigkeit und nicht selbstverständlich, so Kleinhenz in seiner Laudatio. „Die Leistungen, die von der Feuerwehr erbracht werden, sind unverzichtbar für die Gemeinde. Das wissen die Bürger in den Walddörfern zu schätzen.“ Dieser ehrenamtliche Einsatz und die Zuverlässigkeit verdienen Anerkennung und Respekt, so Kleinhenz.

Großes Lob sprach Landrat Thomas Habermann den Feuerwehren der Walddörfer aus. Sie seien etwas Besonderes im Landkreis. Das merke man schon bei der Musik. Eine Abordnung der Sandberger Musikanten sorgte für die musikalische Unterrahmung des Ehrenabends, unter anderem mit recht alpenländischen Klängen, was dem Landrat sichtlich gefiel.

Doch Habermann lobte nicht nur die Musik, sondern auch die Wehren, die mit ihrem Einsatz für die Gemeinschaft ein Vorbild für nachfolgende Generationen seien. Dass aus allen Gemeindeteilen Gemeinderäte anwesend waren, wertete Habermann als Zeichen der Verbundenheit und er dankte für die vielen Anschaffungen, damit die Wehren tatsächlich auf der Höhe der Zeit agieren können.

„Feuerwehren gehören in die Hand der Gemeinden“, machte Habermann deutlich. Die kleine Struktur sei sinnvoll und notwendig und müsse erhalten werden. „Die Feuerwehr vor Ort hat den Brandschutz für ihr Dorf besser im Griff, als das der Staat je könnte.“

Die vielen Frauen in den Walddörfer Feuerwehrwehren seien ein Zeichen von Modernität, in Waldberg schwingt sogar eine Frau das Zepter bei der Feuerwehr. Und so galt Habermanns Dank den Ehefrauen und Partnern, die die Feuerwehrbelange unterstützen, häufig auch bei Festen und Festzügen mit dabei sind.

Kreisbrandrat Peter Bulheller schloss sich den Lobesworten an und würdigte das Durchhaltevermögen der Jubilare, auch wenn nicht immer alles rosig lief. Gleichzeitig richtete er mahnende Worte an die Gemeinde, da bei zwei Feuerwehrhäusern dringender Handlungsbedarf bestehe. „Nach den vielen Worten der Vergangenheit sollten nun Taten folgen.

Um die Wehren auf eine breite Basis zu stellen, sei heuer vom Landrat die Parole ausgegeben worden: Jedes Jahr muss mindestens eine Frau in die Feuerwehr neu aufgenommen werden. Um für Frauen in der Feuerwehr zu werben, werde im Sommer in Bad Neustadt auf dem Marktplatz ein Aktionstag stattfinden, an dem nur Frauen aktiv sein werden.

Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten die staatliche Ehrung und die Ehrung der Gemeinde Sandberg: Armin Bühner, Thomas Kessler und Ralf Kirchner (alle Feuerwehr Sandberg), Steffen Zehe und Andreas Holzheimer (Feuerwehr Schmalwasser) und Klaus Krapf (Feuerwehr Waldberg). Für 40 Jahre geehrt wurden Anton Kleinhenz (Feuerwehr Kilianshof), Waldemar Krug, Martin Rüttiger und Willi Voll (alle Feuerwehr Langenleiten).

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