aktualisiert: 05.02.2012 17:06 Uhr
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LEUTERSHAUSEN
Dorftratsch und Chartstürmer
Büttenabend der DJK Leutershausen
Ein Feuerwerk von Lachsalven, gepaart mit guter Stimmung, so soll ein vergnüglicher Faschingsabend sein, und genau dies gelang den Akteuren der DJK Leutershausen, die wieder ein abwechslungsreiches Faschingsprogramm auf die Beine stellten. Im Sportheim herrschte schon fröhliche Faschingsstimmung als die putzigen „Chart-Stürmer vom Solzbach“ die Bühne eroberten. Die kleinen Mädchen zwischen sieben und acht Jahre alt, tanzten mit einer Begeisterung zu „Dance on the floor“ und natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen.
Als „älteres“ Tanzmariechen kam anschließend Elke Förster in die Bütt und erzählte aus ihrem interessanten Faschingsleben. Flott legte sie einen Marschtanz auf die Bühne und erntete dafür tosenden Applaus. Mit dem „Flensburger Punktelied“ sprachen „die Sänger von finsteren Walde“ vielen Zuschauern aus dem Herzen. Im Stil der Bänkelsänger, begleitet nur von einem Akkordeon, sangen Stefan und Bernd Kissner vom Parkverbot und Führerscheinentzug. Die Stimmung im Saal stieg rasant an.
Es folgten die drei Dorftratschen (Martina Schäfer, Ute Benkert, Elke Förster) mit ihren Neuigkeiten aus Leutershausen, vom Publikum sehnlichst erwartet. Hohenroth und Windshausen wurden, wie immer, nur nebenbei erwähnt, sorgten aber für die lautesten Lacher. So schicken die Leutershäuser Frauen ihre Männer jetzt an ihren Arbeitsplätzen in Bad Neustadt und Hohenroth auf die Toilette, damit die stark erhöhte Schmutzfracht in Leutershausen geringer wird. Außerdem wurde vermutet, dass die Windshäuser alles im Kanal nach Leutershausen schicken.
Leutershäuser Quad-Fahrern empfahlen die drei Damen, vor den Fahrten den Tankinhalt zu kontrollierten. Und die meisten Brüller der Zuschauer erntete die Geschichte des falschen gefällten Baumes auf dem Friedhof von Hohenroth. Bei dieser Aktion wurde gleichzeitig der Teleskoplader zerlegt. Dann informierten sie die Zuhörer noch über den Anhänger, der sein Zugauto überholt hat und den Autofahrer, der sich auf dem Heimweg verfolgt fühlte, Umwege und Abkürzung fuhr. Der Verfolger war die Polizei.
Ein wenig Schadenfreude und Häme gab es für den Bürgermeister, der in der 30er Zone mit 55 km/h in die Radarfalle rauschte. Solche Neuigkeiten erfreuten das Publikum auf Höchste. Und dann gab es da noch die Leutershäuser Ufo-Sichtung, die sich aber als Reklame-Gag der Diskothek Pinocchio entpuppte.
Gut kam der Auftritt von Bauchredner Tobias Haun mit seinem Affen( Matthias Tripp) und seinem Papagei( Jürgen Tripp) an. Rüdiger Bader sprach von Deutschlands „sucht“ Problem und nahm die heile Welt der Volksmusik auseinander.
Recht professionell tanzten die gemischte Gruppe zur Musik von Flintstones, Dschungelbauch und Jim Knopf. Das Publikum war begeistert.
Mit „Wetten dass?“ und den Sängern vom finsteren Walde ging es nach der Pause weiter. Zwei Wetten, bei denen man die Mischung aus Asbach und Cola herausschmecken musste, gingen recht glimpflich aus, zur Freude der Zuschauer. Weiterhin brachten ein exotischer Arzt vom Rhön-Klinikum und eine katastrophalen Vereinssitzung die Zuschauer zum Lachen.
Sehenswert war die lustige Dauerwerbesendung und der Knaller schlechthin kam zum Schluss. Da zeigte die Ranzengarde (Marco Schäfer, Jochen Schäfer, Bernd Kissner, Stefan Kissner, Klaus Sitzumann, Frank Hofgesang, Jürgen Schäfer) „Telegym wider Willen“.
Durch den fröhlichen Büttenabend führten gekonnt abwechslungsreich Karl-Heinz Göppner und Jürgen Schäfer als Dick und Doof.
ONLINE-TIPP
Viele Bilder unter rhoen-grabfeld.de
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