publiziert: 10.08.2011 16:12 Uhr
aktualisiert: 10.08.2011 16:18 Uhr
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Gutberlets Scheck für die gute Sache

Brotprojekt: Insgesamt kamen 35 000 Euro für Salem zusammen
  • Gelungene Salem-Brotaktion: Salem-Geschäftsführer Gerhard Lipfert (links) freut sich über den 15000-Euro-Scheck von Tegut-Vorstandsmitglied Wolfgang Gutberlet (Mitte) und Herzberger-Geschäftsführer Eckhart Schlinzig.ALFRED KORDWIG
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Seit Jahrzehnten schon beobachtet und unterstützt Wolfgang Gutberlet, Seniorchef der Handelskette „Tegut“, das soziale Engagement von „Salem International“.

Am Mittwoch schaute der Unternehmer aus Fulda, der schon früh auf die Vermarktung von Bio-Produkten setzte, persönlich im Salem Kinder- und Jugenddorf in Höchheim vorbei, um den Erlös aus dem jüngsten Gemeinschaftsprojekt zu überbringen: Gutberlet überreichte zusammen mit Eckhart Schlinzig, Geschäftsführer der Herzberger Bäckerei, an Salem-Geschäftsführer Gerhard Lipfert einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro aus dem „Salem-Brotprojekt“.

Es war nach einer ersten Tranche von 20 000 Euro vor zwei Jahren der zweite stattliche Betrag, den Salem aus dem jetzt ausgelaufenen Projekt erhielt. Und das sah so aus: In allen 300 Tegut-Filialen wurde an den dortigen Verkaufstheken der Herzberger Bäckerei ein ganz spezielles „Salem-Brot“ angeboten, das nach dem Rezept der christlichen Bruderschaft 100 Prozent aus Bio-Zutaten gebacken wurde, als Gewürze Fenchel, Kümmel und Koriander enthielt und sich 70 000 Mal verkaufte. Und da 50 Cent vom Verkaufspreis direkt an Salem International flossen, kam ein stattlicher Betrag von insgesamt 35 000 Euro zusammen. Entsprechend groß war die Freude beri Salem-Geschäftsführer Gerhard Lipfert, den nach seinen Worten ein langes und freundschaftliches Verhältnis mit Wolfgang Gutberlet verbindet.

„Den ersten Kontakt gab es schon kurz nach der Gründung des Höchheimer Salemdorfes in den siebziger Jahren“, erzählte Lipfert bei der Scheckübergabe. Schon damals habe sich Salem dem biologisch-ökologischen Anbau verpflichtet gefühlt und als auch Gutberlet mehr und mehr auf Produkte aus biologischem Anbau setzte, habe man die Kontakte noch intensiviert. „Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Unterstützung durch Tegut und Herzberger“, so Lipfert, der das Geld in die Werkstätten im Salemdorf in Höchheim und in die internationale Jugendarbeit stecken will.

Auch Wolfgang Gutberlet sparte nicht mit Komplimenten: „Es ist wichtig und schön, dass es Einrichtungen wie Salem gibt“, meinte der Sohn von Tegut-Gründer Theo Gutberlet, der den Vorstandsvorsitz vor knapp zwei Jahren an seinen Sohn Thomas abgegeben hat. Gerne habe man sich mit Salem auf das Brotprojekt eingelassen, der Erfolg spreche für sich. Gutberlet versprach, Salem auch in Zukunft nach Kräften zu unterstützen. Er werde sich aber auch für andere Projekte einsetzen, zum Beispiel für den Vogelschutz, wie er kurz vor seiner Weiterfahrt erläuterte. „Zusammen mit der Herzberger Bäckerei haben wir das Lerchenbrot-Projekt gestartet“, so der Unternehmer. Wer das neue Brot kaufe, tue etwas Gutes für die Natur und die heimische Landwirtschaft, denn 50 Cent pro Laib würden für Lerchenfenster und blütenreiche Ansaaten in der Region verwendet.

Tegut und Herzberger

Das Handelsunternehmen Tegut mit Hauptsitz in Fulda wurde 1947 von Theo Gutberlet gegründet. 1973 übernahm Wolfgang Gutberlet die Führung des Unternehmens, das 1989 in eine Stiftung überführt wurde. Seit 2009 hat Thomas Gutberlet den Vorstand von Tegut übernommen. Im Jahr 2010 erzielten über 6300 Mitarbeiter in 309 Filialen einen Umsatz von 1,15 Milliarden Euro. Die Herzberger Bäckerei ist eine der größten Bio-Bäckereien in ganz Europa. Täglich werden am Standort Fulda mit seinen rund 250 Mitarbeitern etwa 30 Tonnen ökologische Brote, Kleingebäck und Feingebäck gebacken. Neben den über 300 Tegut-Märkten beziehen weitere Unternehmen des Biofachhandels Herzberger-Produkte.

Von unsrem Redaktionsmitglied Alfred Kordwig
    
    

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Die neuesten Kommentare

mplipfert (2 Kommentare) am 12.08.2011 10:00

Wolfgang Gutberlet, großer Humanist der heutigen Zeit

Wolfgang Gutberlet ist für mich ein großer wahrhaftiger Humanist der heutigen Zeit, zu dem ich aufschaue. Nicht nur weil er SALEM international und andere soziale Einrichtungen unterstützt, sondern weil er sich ehrlich und wahrhaftig als vorausschauender Sozialökonomist für die Gesundheit der Menschen (vor allen für seine Kunden) einsteht. Er erkennt vorausschauend zwingende zukunftserhaltende ökologische Notwendigkeiten unserer Tage und wirkt im "stillen" effektiv mit seinem gesamten Unternehmen, Mitarbeitern und seinen Familien in einer bewundernswerten Unternehmensführung dafür.
Es lohnt sich einmal die Website von tegut... zu besuchen und sich allein über die Brot-Herstellung der Herzberger Bäckerei mit der speziellen Wasseraufbereitung für das Bio-Brot zu informieren! G.L.
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