publiziert: 10.06.2013 16:47 Uhr
aktualisiert: 10.06.2013 17:20 Uhr
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Hilfsverein „all4africa“ fühlt sich zu Unrecht angegriffen

Vereinsvorsitzende Elke Zink nimmt Stellung zu den Vorwürfen

Heftige Kritik hat der Verein all4africa einstecken müssen. Zum Artikel darüber vom Samstag, 1. Juni, nimmt nun die Vorsitzende Elke Zink Stellung.

Robert Firsching hatte darin die Frage gestellt, wie die Gelder des Vereins verwendet werden und einen entsprechenden Nachweis gefordert. Dazu erklärt Elke Zink, dass sie beim Zusammentreffen im Mai 2012 mit Robert Firsching dessen Fragen zu ihrem Verein nicht beantwortet habe, weil sie von ihm auf unangemessene Art angesprochen worden sei.

Der Rezeption des Tembo Hotels in Sansibar sei nichts von einem Gespräch mit Robert Firsching über die Kosten für ihre Übernachtungen bekannt, so Zink. Die Kosten für das Zimmer mit Bad seien nicht bei all4africa verbucht worden. Die Vorsitzende erklärt außerdem, in Afrika mit verschieden Automodellen, je nach günstigstem Angebot und Straßenverhältnissen unterwegs zu sein.

Zu den Einnahmen durch die Patenschaften für Kinder in Afrika rechnet Elke Zink vor: „2008 hatten wir insgesamt 695 Patenkinder. Davon waren nicht mehr alle an den Schulen, da schon einige die Schule abgeschlossen beziehungsweise verlassen hatten. Wir unterstützen Kinder ab der zweiten bis zur siebten Klasse.“ Folglich werde nur Geld für Kinder eingenommen, die in der Schule sind. Für 2002 entsprächen die Einnahmen für 39 Kinder 2028 Euro. 2003 seien es 127 Kinder gewesen, was einer Einnahme von 6604 Euro entspräche, abzüglich der ausgeschiedenen Kinder. Diese Zahlen seien sicher bis 2008 lückenlos belegbar.

Auf der Homepage des Vereins und bei Vorträgen werde außerdem belegt, für welche Projekte das gespendete Geld verwendet werde. 20 Personen beziehungsweise Spender/Paten aus Deutschland hätten sich schon vor Ort davon überzeugt.

Den Vorwürfen von Lehrer Bashiru lbrahim aus Tansania hält Zink entgegen, dass Bashiru nicht im Sinne von all4africa e.V. gearbeitet habe. Er sei nicht für einen Teil der Patenkinder zuständig gewesen, sondern habe sich um die Beschaffung von Lehrmitteln, Uniformen, Schulbänken oder um Baumpflanzungen und so weiter gekümmert. „Es ist richtig“, so die Vorsitzende, „dass wir seit 2009 die Schule in Katwe (an dieser Schule unterrichtet Bashiru lbrahim) nicht mehr unterstützen“. Grund dafür sei die negative Behandlung von fünf Paten aus Deutschland bei einem Besuch der Schule. Bedürftige Kinder in der Schule von Katwe würden aktuell weiter unterstützt.

„Wie viele Schulbänke seit 2002 angeschafft wurden, können wir nicht mehr nachvollziehen, aber wir bezweifeln die Zahl 60. „Die schriftliche Bestätigung von Bashiru lbrahim ist für uns kein Beweis für die Richtigkeit.“

Als Bernhard Ziegler aus Salz vom 7. Juli bis 10. August mit all4africa in Tansania war, sei nie von einem Kinderdorf die Rede gewesen. Den Baugrund für ein solches Projekt könne er gar nicht untersuchen, weil er kein Fachmann dafür sei. Folglich habe er weder Schulen noch Schulkinder gesehen.

Nicht nur Elke Zink, sondern der ganze Vorstand lehnt ein Spendensiegel des DZI ab. Die Gründe dafür seien auf der Homepage des Vereins zu finden. Zink weist außerdem darauf hin, dass namhafte Spendenorganisationen das DZI ebenfalls ablehnen.

Die Vorsitzende legt außerdem Wert auf die Feststellung, dass mit dem Entgegenkommen der anderen Vorstandsmitglieder, die Zahlen bei einem weiteren Treffen auf den Tisch zu legen und Klarheit zu schaffen, sei lediglich gemeint gewesen, die Anzahl der aktuellen Patenkinder und Paten von 2012 nennen. Der Termin sei aber wegen einer Erkrankung der Vorsitzenden nicht zustande gekommen. Zum Schluss betont Elke Zink, die Verwendung der Spendengelder sei im Internet auf www.all4africa.de nachzulesen.

HuHe
    
    

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Die neuesten Kommentare

deutzi (346 Kommentare) am 11.06.2013 19:57

Entschuldigung,

aber wer ist Elke Zink ??????
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MMS-B (4 Kommentare) am 10.06.2013 22:47

Wenn man mit einem PC arbeiten kann ...

... dann ist die Homepage www.all4africa.de einwandfrei zu erreichen ... z.B. mit "Internet Explorer" oder "Mozilla Firefox", also noch ein bisschen üben "laze"
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laze (43 Kommentare) am 10.06.2013 20:40

Wech isser

Na, auf jeden Fall ist Homepage (gerade?) nicht zu erreichen. Der homepage scheint vom Netz genommen worden zu sein. Server da, Ping läuft, dns löst auf. Ein Schelm, wer böses denkt..
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laze (43 Kommentare) am 11.06.2013 10:49

Nöö,

ich brauche nicht zu üben. Zu dem Zeitpunkt war die Homepage definitiv off. Wurde dann wohl nach dem 'Service' wieder on geschaltet.
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