publiziert: 07.02.2012 14:47 Uhr
aktualisiert: 07.02.2012 14:49 Uhr
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Koloss liefert kuschelige Wärme

Einweihung des neuen Blockheizkraftwerkes im Rhön-Klinikum Bad Neustadt
  • Vier Männer, eine Schere: Das neue Blockheizkraftwerk nahmen (von links) Bürgermeister Bruno Altrichter, Helmut Will, Frank Scheuerer und André Eydt in Betrieb.
    Foto: Brigitte Chellouche
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„ Heute ist ein guter Tag für das Rhön-Klinikum und das Handwerk des Landkreises“, erklärte André Eydt vom Rhönklinikum bei der Einweihung des neuen Blockheizkraftwerks. Es sei Tradition des Unternehmens, Handwerksfirmen aus Bad Neustadt und Umgebung bei Projekten zu beschäftigen. Frank Scheuerer, zuständig für die Technik im Rhön-Klinikum, erläuterte den Gästen Gästen die Funktion des neuen Blockheizkraftwerkes. „Es ist ein extrem anspruchsvolles Projekt. Da die alten Heizanlagen nach einer gewissen Zeit ausfielen, waren wir nun gefordert, länger und stabiler zu planen. Was uns auch gelungen ist“.

Besonders stabil müsste zudem das Gebäude für das Blockheizkraftwerk sein, so Scheuerer weiter, denn es dürfe keinerlei Vibration und kein Lärm zu den Patienten der nahe gelegenen Kliniken vordringen.

Für das neue fünf Tonnen schwere Modul wurde in den vergangen Monaten ein zusätzlicher Anbau neben der Psychosomatischen Klinik geschaffen. Die neue Anlage wird künftig 600 Tonnen CO2 pro Jahr weniger ausstoßen als es bei dem Betrieb herkömmlicher Heizungen und der konventionellen Stromerzeugung der Fall wäre.

Das Kernstück des neuen Kraftwerkes sind drei 320 PS starke, gasbetriebene Schiffsmotoren, die jeweils einen elektrischen Generator antreiben. Die hohe Effizienz dieses Heizkraftwerkes liegt darin begründet, dass neben dem erzeugten Strom auch die Abwärme des Motors im Kühlwasser und im Abgas für die Wärmeversorgung genutzt wird. „Die speziellen Schallschutzkabinen wurden in rund fünf Monaten geplant und fertiggestellt“, erklärte Scheuerer nicht ohne Stolz.

Für den Landkreis gratulierte stellvertretender Landrat Helmut Will zur neuen Anlage in hochmodernster Technik und wünschte allzeit störungsfreien Betrieb. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass bei Planung und Umsetzung des Projektes hauptsächlich Handwerksbetriebe des Landkreises zum Zuge kamen.

che
    
    

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