publiziert: 10.07.2011 14:03 Uhr
aktualisiert: 10.07.2011 14:08 Uhr
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Lied öffnete die Herzen

Tschechische Praktikantinnen in Kindergärten
  • Foto: nerche-wolf
    Gelungener Austausch: Vier junge Damen (vorne) aus dem tschechischen Ostrava sammelten in Bad Neustädter Kindergärten – die Leiterinnen stehen hinter ihren Praktikantinnen – gute Erfahrungen. Hintere Reihe von rechts: zweite Bürgermeisterin Anne Zeisner, Partnerschaftsreferentin Christine Lux, geschäftsführender Beamter Michael Weiß, Lehrerin Eva Smolkova und Jana Fuchs.
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(new) Ein tschechisches Geburtstagslied wünschten sich die Kindergartenkinder in der Storchengasse von ihrer Praktikantin Kateøina. Als sie sang, spitzten alle bei dieser neuen Sprache die Ohren. Mit diesem Lied war sie gebaut, die Brücke zwischen den Kindern und der jungen Frau aus Ostrava.

Von der dortigen Ahol-Handelsschule waren vier Schülerinnen im Rahmen des Leonardo-Projekts „Miteinander spielen und lernen“ für drei Wochen in Bad Neustadt und berichteten beim Abschied im Rathaus mit zweiter Bürgermeisterin Anne Zeisner über ihre Erfahrungen. Beeindruckt waren alle vier, dass die Kinder hier ihr Frühstück in den Kindergarten mitbringen und mehr Freiheiten haben als in Tschechien, wo beispielsweise alle Kinder noch einen Mittagsschlaf halten müssen.

Die 18-jährige Alena Totoòová begleitete Mädchen und Buben im städtischen Kindergarten Brendlorenzen beim Schwimmen und Radfahren, Kateøina Pìkníková (17) lernte in St. Konrad einen katholischen Kindergarten kennen, den es in Tschechien nicht gibt, und fand es toll, wie ältere Kinder jüngeren helfen.

Kateøina Krayzelová (18) liebte die netten und freundlichen Kinder im städtischen Kindergarten Storchengasse und machte in der Wort-Werkstatt eine Entdeckung für sich. Das Terrarium, die Hasen und Fische im städtischen Kindergarten Mühlbach und der Umgang der Kinder damit beeindruckten Petra Koneèná (19). Mit den Kindern selbst zu kochen machte ihr am meisten Spaß. Die Holzwerkstatt fand sie erst gefährlich, änderte aber ihre Meinung, als sie sah, wie vorsichtig die Kinder arbeiten.

Auch die Kindergartenleiterinnen Irmtrud Wirsing, Margit Derleth, Elvira Cubrik und in Vertretung Anneliese Balling hatten nur Positives zu erzählen. Manches Kind habe es genossen eine intensivere Einzelbetreuung zu erhalten, bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und Bastelarbeiten waren die Praktikantinnen eine Entlastung. Und die Kinder brennen schon darauf ihren neuen Freundinnen einen Brief zu schreiben.

Den Dank für die gelungene Völkerverständigung drückte neben Anne Zeisner geschäftsführender Beamter Michael Weiß aus. Große Verdienste dabei erwarben sich Lehrerin Eva Smolkova, Partnerschaftsreferentin Christine Lux und Jana Fuchs, die über sprachliche Hürden half.

    
    

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