aktualisiert: 07.10.2011 18:47 Uhr
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BAD NEUSTADT
Martin Zeil: Großer Tag für die Region
Eröffnung der ersten Fahrzeugschau Elektromobilität mit Bayerns Wirtschaftsminister
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Am Elektro-Flitzer Tesla postierten sich die Verantwortlichen der ersten Fahrzeugschau Elektromobilität auf dem Bad Neustädter Marktplatz (von links) Bürgermeister Bruno Altrichter, M-E-NES-Vorsitzender Hubert P. Büchs, Kreis-Wirtschaftsförderer Jörg Geier und Stadtwerke-Chef Ulrich Leber.Foto: Gerhard Fischer -
Haben allen Grund zum Lachen: Bad Neustadts Bürgermeister Bruno Altrichter (von rechts) mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und dessen FDP-Partei-Kollegen Joachim Spatz.Foto: Gerhard Fischer
(fg) „Die Musik spielt in der Stadt“, stand auf dem Plakat des Preh-Werksorchesters, das Klaus Stieglitz schmissig auf dem Bad Neustädter Marktplatz dirigierte. „Heute spielt auch die Musik der Elektromobilität in der Stadt“, fand Moderator Hanns Friedrich die passende Weiterführung dieses Slogans.
Und vielstimmig ist das Angebot gewiss, das am Freitag und noch über das ganze Wochenende in der Stadt präsentiert wird, die zur ersten Fahrzeugschau in Sachen Elektromobilität geladen hatte.
Sie erfuhr am späteren Nachmittag ihre Würdigung durch den Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil. Er sprach in der Sparkasse über den Beitrag der Modellstadt Bad Neustadt für die Entwicklung der Elektromobilität und überbrachte entsprechende Förderbescheide. „Dies ist ein großer Tag für die Region“, so Zeil, der zuvor in Würzburg bei der Regionalkonferenz der FDP weilte.
Bürgermeister Bruno Altrichter freute sich jedenfalls mächtig, das Ausstellungswochenende eröffnen zu können. „Heute ist E-Mobilität fassbar geworden“, formulierte es Altrichter. Vom einfachen E-Bike bis zum edlen Tesla sei eine breite Palette von Elektrofahrzeugen vertreten. „Die Arbeit von M-E-NES hat große Fortschritte gemacht“, lobte Altrichter.
Hubert P. Büchs, Vorsitzender des Vereins M-E-NES, und Geschäftsführer des Automobilzulieferers Jopp, freute sich, dass Ulrich Leber von den Stadtwerken ein so umfangreiches Programm über drei Tage organisiert hat. „Von studentischen Prototypen bis zu den Teslas, den weltbesten Elektrofahrzeugen, ist alles dabei“, so Büchs. „Es gibt aber noch viel für uns als Modellstadt zu tun“, so der Industrielle weiter. Die beiden anderen Modellstädte in Bayern kämen ebenfalls gut voran. Aber: „Wir dürfen nicht ins Hintertreffen geraten“, spornte Büchs seine Mitstreiter weiter an.
Auch bei Jopp selbst sollen mehrere Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Die sollen aber Daten an das geplante Technologietransferzentrum schicken, müssen also entsprechend ausgerüstet sein. „Aber schon für normale Elektro-Fahrzeuge sind die Wartezeiten lang“, weist Büchs auf Liefer-Probleme hin.
Jörg Geier von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Rhön-Grabfeld war sich bei der Ausstellungseröffnung jedenfalls sicher, dass sich die Elektromobilität weiter aus einem Nischendasein entwickeln wird und auch langfristig für sichere Arbeitsplätze auch in dieser ländlichen Region sorgen werde.
Noch bis Sonntag präsentieren 18 Aussteller rund 50 Elektrofahrzeuge vom Roller über das E-Bike bis zum serienreifen Pkw. Dazu werden Stadtführungen mit dem E-Bike angeboten, Probefahrten mit dem Segway. Während am Samstag ab 18 Uhr ein Wettrennen zwischen E-Mobilen und Benzinern auf dem Flugplatz am Grasberg auf dem Programm steht.
ONLINE-TIPP
Wie das Wettrennen ausging, können Sie bei uns auf der Homepage am Sonntag sehen, und zwar im Video unter rhoengrabfeld.mainpost.de
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