publiziert: 30.12.2011 15:57 Uhr
aktualisiert: 30.12.2011 16:03 Uhr
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Nach der Arbeit kommt das Vergnügen

Nach einem arbeitsreichen Jahr 2011 wird in Unsleben das Jahr 2012 zum Feiern genutzt
  • Foto: Eckhard Heise
    Fertiggestellt: Der Aufgang zum Kirchhof war die letzte große Baustelle in Unsleben, bevor es nächstes Jahr zum Feiern geht.
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Ein für Unsleben ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen, stellte Bürgermeister Michael Gottwald bei der Schlusssitzung des Gemeinderats fest. Bei der letzten Zusammenkunft des Gremiums sollte es daher beschaulicher zugehen, so dass sich die Mandatsträger diesmal in gemütlicher Runde trafen und das Ortsoberhaupt lediglich einen Jahresrückblick hielt.

Die Liste der Ereignisse ist lang, doch rückte Gottwald die Sanierung der Haugenstraße an erste Stelle, zumal das Projekt schon seit vielen Jahren auf dem Plan gestanden habe und nun vor wenigen Wochen umgesetzt worden ist. Rund 350 000 Euro kostete die Erneuerung der Straße und ihrer Nebenbereiche die Gemeinde, knapp ein Viertel des Betrags müssen die Anlieger tragen. Dabei wurde auch der Kirchplatz hergerichtet, bei dem die Kosten von 190 000 Euro zur Hälfte von der Regierung zurückerstattet worden seien.

Auch im Bildungsbereich hat sich eine Menge getan. Äußerst bedauerlich sei die Schließung der Grundschule von Unsleben. Dafür soll in Zusammenarbeit mit der Herbert-Meder-Schule ein Hort eingerichtet werden. In Heustreu soll außerdem eine Kinderkrippe entstehen.

Etwas ruhiger war es in jüngster Zeit um die Wiedereröffnung der Kroneschenke geworden. Tatsächlich werde im Hintergrund aber intensiv an dem Vorhaben gearbeitet. Ein Architekt habe die Planung für den Umbau in Angriff genommen. Ferner hat Gemeinderat Michael Diestel eine komplette Küche organisiert, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und in den nächsten Tagen vom Vorbesitzer abgeholt wird. Für den Betrieb soll eine Genossenschaft verantwortlich sein. Mit diesem Konzept kann nun ein Förderantrag bei der Regierung gestellt werden.

Wie bei diesem Vorhaben ist auch in anderen Bereichen viel ehrenamtliches Engagement erforderlich. Eine Auszeichnung erhielten nun die Helfer des Dorfladens und des Novembermarkts durch die Mediengruppe Main-Post, während die Gemeinde für ihre Aktivitäten als „Nachhaltige Bürgerkommune“ vom damaligen Umweltminister Markus Söder ausgezeichnet worden ist.

Auch im Außenbereich von Unsleben tat sich Einiges. Der Windpark geht langsam in die Phase der Umsetzung, vielleicht können schon 2012 die ersten Windräder aufgestellt werden. Ein ebenso wichtiges Ereignis war die Inbetriebnahme der Biomethananlage. Gottwald erinnerte aber auch an die weniger angenehmen Geschehnisse. Dazu zählte er die Auseinandersetzung um die Ausweisung des Gewerbegebiets „Am Aracker“, die schließlich in einen Bürgerentscheid mündete.

Erfreulich findet Gottwald, dass die Einwohnerzahl entgegen dem allgemeinen Trend in Unsleben sogar leicht gestiegen ist. 1036 Einwohner leben derzeit im Ort.

Das nächste Jahr wird vor allem zum Feiern genutzt. Das Jubiläum zum 850-jährigen Bestehen des Dorfes wird mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen begangen. Am 14. Januar startet das Programm, während die zentralen Feierlichkeiten im Juni stattfinden.

eh
    
    

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