publiziert: 22.06.2012 16:32 Uhr
aktualisiert: 24.06.2012 12:04 Uhr
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Nachwuchs im Kloster Kreuzberg

In der Nacht zum Freitag brachte Bernhardiner-Hündin fünf Welpen zur Welt
  • Goldig: Die fünf frischgeborenen Bernhardiner am Kreuzberg werden von Mutter Rana gesäugt und von Bruder Johannes Matthias dabei beobachtet.
    Foto: Pfeuffer
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Es gibt gleich fünffachen Grund zur Freude am Kreuzberg: Rana und Hugo, die beiden Bernhardiner, die hier seit drei Jahren leben, sind Eltern geworden.

Am Donnerstagabend ging es los, berichtet Bruder Johannes Matthias, der für den wirtschaftlichen Betrieb des Klosters zuständig ist und dort auch die alte Bernhardiner-Tradition am Leben erhält. Gegen 21.15 Uhr kam der erste Welpe zur Welt, über Nacht folgten vier Geschwister.

„Hundeopa“ Ludwig Klebl, der ehemalige Braumeister der Klosterbrauerei, der sich seit Jahren liebevoll um die Bernhardiner am Kloster kümmert, war die ganze Nacht über dabei und hat Rana betreut.

Am Freitagmorgen beim Fototermin liegt die Mutter dann ganz still auf einem Teppich am Boden eines kleinen Raumen im Zwinger. Die Welpen liegen direkt bei ihr und säugen. Manchmal fiepst eines kläglich. Sie sind alle gesund, glaubt Johannes Matthias. Vater Hugo befindet sich aus Sicherheitsgründen in einem anderen Zwinger. Man weiß nie, wie der Rüde reagiert, erklärt er.

Der erste Wurf der dreijährigen Rana war nicht unerwünscht. Das ist gut für die Gesundheit einer Hündin, erklärt Johannes Matthias. Man habe gewusst, dass sie trächtig ist und sei von der Geburt nicht überrascht worden.

Wie geht es nun weiter mit den jungen Hunden? Die Welpen werden verkauft, erklärt Johannes Matthias. Sieben Bernhardiner wären dann doch zu viel fürs Kloster. Man werde sich die Käufer aber sehr genau ansehen, um sicherzustellen, dass es den Hunden gut geht, kündigt er an. Doch bis dahin wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Zunächst sind die Hunde zehn bis 14 Tage blind, weiß Johannes Matthias, und daher auch für die Öffentlichkeit nicht zu sehen sein. Dann werden die fünf sicherlich eine Attraktion für Kreuzberg-Besucher.

Von unserem Redaktikonsmitglied Thomas Pfeuffer
    
    

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