aktualisiert: 07.02.2012 16:05 Uhr
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SCHWEINFURT
Senioren in vertrauter Umgebung betreuen
Gerontopsychiatrisches Vernetzungsprojekt Main-Rhön
Seinen mittlerweile vierten Jahresbericht hat das Bezirksmodellprojekt „Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön“ vorgelegt. Das Projekt unter der Trägerschaft der Diakonie Schweinfurt soll dazu beitragen, dass ältere Menschen, die an Demenz, Depression oder Sucht- und Angsterkrankungen leiden, möglichst lange in vertrauter Umgebung betreut werden können. Dazu hat die von Matthias Matlachowski geleitete Initiative ein Netzwerk von Kooperationspartnern wie BRK, verschiedenen Diakonischen Werken und Caritasverbänden und anderen Netzwerken wie etwa der Alzheimergesellschaft aufgebaut.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Internet. Die Homepage www.vernetzung-mainrhoen.de wurde deshalb um interaktive Landkarten zu Hilfsangeboten erweitert. Es findet sich eine Fülle von Informationen, von Krankheitsbildern bis hin zu Hilfsangeboten und Austauschmöglichkeiten. Fester Bestandteil im letzten Jahr waren auch Schulungen und Informationsveranstaltungen – für Ehrenamtliche, für ambulante Pflegedienste, die Bundespolizei oder Arzthelferinnen. Das Bezirksmodellprojekt unterstützt auch weiterhin Initiativen, die sich der Entlastung von Angehörigen Demenzkranker widmen. So existieren in der Region Main-Rhön derzeit sechs Helferkreise, 29 Betreuungsgruppen und 17 Angehörigengruppen.
In Zusammenarbeit mit dieser Zeitung fand auch 2011 zum Welt-Alzheimer-Tag das Experten-Telefon Demenz statt.
Bezirksmodellprojekt „Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön“ im Internet: www.vernetzung-mainrhoen.de
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