publiziert: 06.02.2012 13:27 Uhr
aktualisiert: 07.02.2012 11:06 Uhr
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Show und Tanz und viel zum Lachen

Jubiläumssitzung der Trappstädter Narren - 40 Jahre TCV
  • Plitsch und Platsch, die Badewannen-Party ist zu Ende: Die Purzelgarde zeigte bei ihrem Showtanz spritzige Unterhaltung und einen Tanz zur Musik der 60er Jahre.
    Fotos (2): Thomas Hälker
  • Wo ist der Feind? Bommel und Bommele alias Christian Röß und Thomas Weiser.
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2 Bilder

Wie könnte es anders sein in einer der Faschingshochburgen im Grabfeld, als dass von Anfang an richtig Stimmung herrscht im Saal. Der TCV feierte seine 40. Faschingssaison und alle waren gekommen um sich die Prunksitzung nicht entgehen zu lassen.

Früher war alles besser, besonders die Weltpolitik. Wohl fühlten sich Daniel Neuhöfer und Manuel Zoller auf dem politischen Bankett und sie ließen keine Staatsproblematik in ihrem griechischem Lokal aus. Vom Atomausstieg bis zum Griechenland-Bankrott, über alles wussten die Beiden mit Ironie zu berichten. Auch was hinter der Zahl 11880 steckt, konnte der griechische Wirt schnell klären, „elf Millionen Griechen, 88 Milliarden geschenkte Gelder und null Euro die zurück bezahlt werden“.

Sicher moderierte Sitzungspräsident Erich Haßmüller die erste Sitzung des Trappstädter-Carnevals-Vereins (TCV). Mit seinen Einlagen überbrückte er nicht nur die kleinen Umbaupausen, sondern animierte die Besucher auch aktiv mitzumachen. So wurde auch der letzte Faschingsmuffel noch zum Jeck.

Bunt, schrill und flott zeigten sich die Garden auf der Bühne. Von der Purzelgarde bis hin zu den großen Tänzerinnen – keine der tanzbegeisterten Mädchen zeigte Schwächen auf der Bühne. Auch ein kleines Attentat von Bühnenrequisiten auf die Garde brachte die Tänzerinnen nicht aus dem Tritt.

Badewannenspaß mit 60er Songs und Surf-Feeling war genau passend den Abend mit dem richtigen Tempo weiterzuführen. Vor allem die große Garde konnte die Zuschauer mit ihren akrobatischen Einlagen begeistern. Eine närrische Schippe obendrauf legte das Männerballett. Auch Männer können die Zuschauer schwindelig tanzen, so die Erkenntnis des Abends.

Nach hinten los ging das besondere Rendezvous, das sich für die Akteure ganz anders entwickelte als geplant. Ein strippender Polizist ein Vertreter des Glaubens, die vermeintlich beste Freundin, der ehemalige Ehegatte und der Pizzabote, alle mischten beim „Moonlight Dinner für Zwei“ kräftig mit und brachten die Verliebten ins Schwanken.

Ein Feuerwehrauto, das nicht mehr ins Feuerwehrhaus passt und Feuerwehrleute die sich vom Umbau drücken, darüber berichteten und sangen die vier Trappschter Feuerwehrmänner Christian Gerstner, Alexander Bötsch, Dominik Schmitt, und Günter Bischof. Dass die Vier noch mehr über politische Machenschaften, Misslichkeiten und manchen Schildbürgerstreich in der Gemeinde wussten, amüsierten die Zuhörer vortrefflich.

Unanständig sprechende Papageien, Verständigungsschwierigkeiten in Afrika und warum man Männer auch im Schlussverkauf nicht los wird. Hedwig & Dora wussten vieles über Trappstädter Gepflogenheiten zu berichten, was das Publikum mit reichlich Applaus belohnte. „Heut ist Leberwursttag, da ist mir die Leber wurscht“ – Doris Uebelacker und Silvia Reder standen ganz wörtlich gemeint ihren Mann in der Bütt.

„Mit zunehmender Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen“, Weisheiten vom Bund gaben Bommel und Bommele alias Christian Röß und Thomas Weiser zum Besten. Die beiden leidgeprüften Soldaten mussten ihre Stellung halten bis der Proviant zur Neige ging und sie von zwei Waldarbeitern zurück in die Freiheit gebracht wurden.

Sicher ein Höhepunkt des Abends waren Katja Umhöfer und Marco Bötsch als Mutter und Sohn, die über die Ungereimtheiten des Lebens diskutierten. Das dabei allerhand Wortspielerei herauskam und so manche Anekdote aus dem Leben von Vater und Mutter ausgekramt wurde, amüsierte das Publikum und ließ das Kopfkino bei den Zuschauern auf Hochtouren laufen.

Warum Frauen anders sind, darüber philosophierte Rainer Breunig und er hatte die Lacher auf seiner Seite. Mit Halbwahrheiten und landesweiten Klischees über das schwächere Geschlecht brillierte der weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte Mundartakrobat mit seinen Gedanken über Frauen. Der Höhepunkt des Abends war diesmal das Männerballett, das in einem Potpourri aus 40 Jahren TCV-Geschichte einen Tanzrückblick auf die Formation gab und dabei alle Register zog.

ONLINE-TIPP

Weitere Bilder im Internet: rhoengrabfeld.mainpost.de

Von unserem Mitarbeiter Thomas Hälker
    
    

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Die neuesten Kommentare

lorenz (2 Kommentare) am 06.02.2012 21:30

sehr schön

endlich dem so etwas auch auffällt,
auch wenn dieses Mal mehr Bilder aus Trappstadt online sind.
(0)
cckön (69 Kommentare) am 06.02.2012 21:52

oh

ich nehm "fast " alles zurück
(0)
cckön (69 Kommentare) am 06.02.2012 20:37

nur 2 Bilder

Vielleicht müssen die Trappstädter der Presse auch mal mehr Honig ums Maul schmieren.Aubstadt hat in der Presse immerhin über 40 Fotos bekommen. Ähnlich wird es dann Wieder beim Faschingszug, obwohl sorry Trappstadt aber Abscht hat ja nur einen Krawallzug
(1)
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