publiziert: 07.02.2012 12:47 Uhr
aktualisiert: 07.02.2012 12:49 Uhr
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Stefan Mross in Bad Kissingen

1. Musikantenfrühling will volkstümlicher werden
  • Volkstümlich: Stefan Mross ist als Moderator, Musiker und Sänger Star des 1. Kissinger Musikantenfrühlings.
    Foto: Siegfried Farkas
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Zum ersten Kissinger Musikantenfrühling lädt die Kurstadt vom 11. bis 15. März ein. Zugpferd ist Stefan Mross.

Der Musikantenfrühling besteht quasi aus drei Teilen. Den Auftakt setzt eine Eröffnungsparty mit den 3 Z'widern im Tattersall. Den Schlussakkord bildet ein musikalischer Frühschoppen mit der Rhöner Kapelle Bedörend röhrend. Mross prägt am Samstag, 10. März, ab 19.30 Uhr im Regentenbau die Gala der Volksmusik. Zu hören ist er dort nicht nur als Moderator, sondern auch als Sänger und an der Trompete. Zum Programm des Abends gehören die Pitztaler Nachtigalln, der Schlagersänger Reiner Kirsten, ein Überraschungsgast und der Gewinner des Castings Bad Kissingen sucht neue Stars der Volksmusik.

Für ihn als Musiker, sagte Mross, sei das Wichtigste an dieser Veranstaltung, dass er und seine Gäste dort drei Stunden live musizieren können. Aus der Konserve werde es nichts geben. Alle Auftritte werden vom Orchester Otti Bauer begleitet.

Der aus der Nachbarschaft Bad Kissingens stammende Otti Bauer war für Kulturreferent Peter Weidisch das Bindeglied zur Szene der volkstümlichen Musik. Bauer bringt viel Erfahrung mit Stars der volkstümlichen Musik, auch aus dem Fernsehen, mit. Angelegt wird der Kissinger Musikantenfrühling zunächst auf drei Jahre, erklärte Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Aus seiner Sicht ist die Fortsetzung darüber hinaus aber „keine Frage“.

Die Zusammenarbeit mit Mross hat die Stadt zunächst nur für dieses Jahr vereinbart. Eine Fortsetzung darüber hinaus ist aber offenbar gewünscht. Zumal das Casting von Nachwuchskräften der volkstümlichen Musik, wenn möglich über die Verbindung zu einer Fernsehsendung von Mross, noch „mehr Schwung“ bekommen soll. Wie hoch das Budget der Stadt für den Musikantenfrühling ist, verrieten weder Blankenburg noch Weidisch. Wenn das Projekt nach drei Jahren „eine schwarze Null“ schreibe, sei er aber zufrieden, sagte Blankenburg. Nach Bad Kissingen bringen solle der Musikantenfrühling Besucher aus einem Umkreis von 200 bis 250 Kilometern. Damit möglichst viele davon in der Stadt übernachten, sei die Veranstaltung gezielt auf ein ganzes Wochenende angelegt.

Von unserem Redaktionsmitglied Siegfried Farkas
    
    

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