aktualisiert: 12.10.2011 14:36 Uhr
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Studenten aus Coburg arbeiten am Design des „Grabfelders“
Regionalwährung nimmt Fahrt auf – Auch Landrat Habermann und die Stadt Bad Königshofen sind inzwischen Mitglieder
(reg)
Im jährlichen Turnus wird die Vorstandschaft des „Grabfelder e.V.” neu gewählt. Während der Jahresversammlung im Schlundhaus wurde der Vorsitzende, Peter Picciani, in seinem Amt bestätigt. Jutta Tholen bleibt Schriftführerin, Matthias Fries wechselte innerhalb der Vorstandschaft, ist nun statt Kassier zweiter Vorsitzender. Sein Amt übernahm Silke Seibt.
Nach dem Wegzug der stellvertretenden Vorsitzenden, der ehemaligen Projektleiterin der Allianz Grabfeldgau Christin Hofmann, war dieser Posten vakant, jetzt ist die Vorstandschaft wieder komplett. 2012 soll durch Satzungsänderung auch die Wahl von Beisitzern möglich sein, bis dahin kann die jetzige Projektleiterin, Tina Osterhold, als beratendes Mitglied mitarbeiten.
Im Tätigkeitsbericht erinnerte Picciani an die Vereinsgründung im Juni 2010. Im Geschäftsjahr wurden zwölf Sitzungen gehalten, es gab mehrere Informationsveranstaltungen. Eine Konferenz der Regionalgeldvereine wurde besucht und der Verein trat der Dachorganisation „Regiogeld e.V.“ bei. Picciani besprach mit den Herausgebern des Regionalgeldes „Buchone“ in Fulda eine Kooperation, das bedeutet, man könnte den Grabfelder mit der Buchone kompatibel machen. Auch aus diesem Grund hatten sich die Mitglieder nach längerem Abwägen für das Regionalgeldgeldsystem der Buchone entschieden.
Flyer wurden gestaltet und verteilt, sie bekamen eine aussagekräftige Gestaltung durch das geringfügig abgewandelte Logo mit dem großen G, das die Grabfeld-Allianz zur Verfügung gestellt hat. Die Münzprägeaktion während des Kunsthandwerkermarktes war ein Erfolg, bestätigte Picciani. 700 Münzen wurden mit Hilfe des Prägestempels jeweils mit einem Schlag geprägt, hier galt der Dank Klaus Hümpfer, der den größten Teil der Münzen hergestellt hat. Die Marktbesucher konnten zum ersten Mal erproben, wie das ist, wenn man mit Regionalgeld einkaufen gehen kann. Ein Großteil der Münzen blieb jedoch in der Hand von Sammlern, wie die geringe Rücktauschquote zeigt. „Die Leute fanden das toll und wir haben auch neue Mitglieder bekommen“, so Picciani. Der Verein „Grabfelder“ sei in kurzer Zeit unglaublich erfolgreich und konnte die Mitgliederzahl von 19 auf 33 steigern. Besonders begrüßt wurde der Beitritt von Landrat Thomas Habermann und der Stadt Bad Königshofen.
Matthias Fries erstattete den Kassenbericht, nach der positiven Beurteilung durch die Kassenprüfer erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft. Beschlossen wurde die Neuauflage des Flyers, auf dem auch alle Geschäfte erwähnt werden sollen, die sich zum Mitmachen entschlossen haben. Wie der Vorsitzende mitteilte, arbeiten Studenten der Fachhochschule Coburg innerhalb eines Projektes an Entwürfen für das Regionalgeld, sie sollen im Februar vorliegen und der Verein kann sich für eine Version entscheiden. Die größte Aufgabe der kommenden Monate ist es, weitere Geschäftspartner zu gewinnen, die Teilstück eines Kreislaufs werden können.
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