aktualisiert: 08.02.2012 10:27 Uhr
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BAD KÖNIGSHOFEN
Süßer Honig und kaltes Eis
Hauptversammlung des Imkervereins Bad Königshofen
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Ein Hoch auf den Winter: Der Imkerverein Bad Königshofen und Umgebung hat zur Freude der Kinder wieder eine Eisbahn aufgebaut und bietet am Nachmittag neben Aufwärmmöglichkeiten auch teilweise Verköstigung für die Zuschauer und Aktive an. Die Eisbahn soll ein kleiner Dank an die Stadt sein, die immer ein offenes Ohr hat für die Belange des Imkervereins habe, war in der Jahresversammlung zu hören.Foto: Vossenkaul
Im Bienenzentrum blickte Gütlein zurück auf ein Jahr mit viel Schnee und tiefen Wintertemperaturen, dann kam die Pflanzenentwicklung sehr schnell und 2011 entwickelte sich zu einem der besten Jahre bezüglich des Honigertrags seit 25 Jahren. Das Probeimkern wurde mit 13 Interessenten durchgeführt, sechs davon traten in den Verein ein. Für den Kurs gab es Zuschüsse, die in wichtige Gerätschaften investiert wurden. Die vereinseigene PV-Anlage auf dem Dach bezahlt sich selbst und brachte rund 25 000 Kilowattstunden ein, mit einem Ertrag von rund 1000 Euro wird gerechnet.
Angebaut hat der Imkerverein und konnte dafür von Sponsoren eine Fertiggarage entgegennehmen, einen Dachstuhl samt Ziegel und eine Dachrinne. Der besondere Dank des Vorsitzenden galt allen Spendern und den Helfern, die bei den Arbeiten dabei waren. Im Frühling werde man dem Anbau den letzten Schliff geben, so der Vorsitzende.
Das Protokoll der letzten Jahresversammlung verlas Schriftführer Wolfgang Hartmann, den Kassenbericht erstattete Hilmar Dietz. Ihm wurde nach der positiven Auskunft des Kassenprüfers einstimmig Entlastung erteilt. Abgestimmt wurde über das Ausleihen der neuen Geräte, was nur an Mitglieder gegen eine kleine Spende, die für Reparaturen bestimmt ist, geschehen soll. Dem stimmten die Mitglieder zu.
In seinem Ausblick kündigte Vorsitzender Gütlein die nächste Imkerbörse am 24. Juni an, die diesmal in Zusammenarbeit mit dem benachbarten Kaninchenzuchtverein Bad Königshofen und Umgebung durchgeführt und erstmals mit einer Großtierschau verbunden sein soll.
Die Familie Weber würde Mutterkühe und Jungrinder ausstellen, auch die Beköstigung könnte man gemeinsam bewältigen und die Räumlichkeiten bei Imkern und Kaninchenzüchtern nutzen. Das stärke auch die Verbundenheit zwischen Imkern und Landwirten, meinte Gütlein.
Im Jahr 2013 steht am 29. und 30. Juni das Jubiläum 150 Jahre Imkerverein Bad Königshofen an. Für den Samstagabend sind ein Gottesdienst im Freien und ein Unterhaltungsprogramm mit Fredi Breunig und Martin Wachenbrönner geplant. Am Sonntag gibt es eine Imkerbörse, einen Fachvortrag sowie einen offiziellen Teil mit Rückblick. 2013 wird es auch Neuwahlen der Vorstandschaft geben, dann Gütlein nicht mehr als erster Vorsitzender kandidieren. Dennoch versprach er weiterhin im Verein aktiv zu bleiben.
Die Eisbahn für die Kinder, die vom Imkerverein auf dem Gelände hinter dem Bienenzentrum eingerichtet wurde, wird seit den Frösten gut angenommen. Am späten Nachmittag wird meistens gegrillt, die Eltern können sich im Bienenzentrum bei Glühwein oder Kaffee aufwärmen, während sich die Kinder auf dem Eis vergnügen. Das Ganze bringe nicht viel ein außer Arbeit, berichtete Gütlein, er betrachtet diesen Beitrag für die Kinder jedoch als ein Dankeschön an die Stadt, die immer ein offenes Ohr hat für die Belange des Vereins habe. Viel Engagement zahle sich letztendlich aus, der Altersdurchschnitt sei in diesem Verein wesentlich geringer als in vergleichbaren Vereinen.
Zweiter Vorsitzender Reinhold Schorn berichtete von der Gründung einer Öko-Honig-Erzeugergemeinschaft innerhalb des Öko-Bienenprojekts. Die Fördergelder fließen jedoch außerhalb des Landkreises an die „Mainfränkische Werkstätten GmbH“ (für Behinderte) in Schwarzenau. Wer möchte zum Honigschleudern so weit fahren um Bio-Honig verkaufen zu dürfen?
Das zweite Problem ist das Auftreten von Faulbrut im Rhöner Bereich, was zum Sterben ganzer Bienenvölker führt. Auslöser sind Unsauberkeit und der Zukauf von billigen, mit verunreinigtem Wachs versehenen Mittelwänden. Die Krankheit kann sich weiter verbreiten und auch sauber arbeitende Imker betreffen. Abhilfe kann ein eigener Wachskreislauf schaffen, allerdings sollten die Imker Wachs ihrer eigenen Bienen auch ab und zu mal untersuchen lassen. Auch das Ausflammen von leeren Kästen sei im Winter ratsam, so Schorn.
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chrissel (63 Kommentare) am 06.02.2012 12:30
Superdie eisbahn für die Kinder ist eine super Sache !!! Die Arbeit auf sich zu nehmen, obwohl nicht viele Einnahmen dabei rauspringen, gebührt ein ganz dickes Dankeschön !!! Schade nur, dass manche dieses Engagement stören, indem Steine auf die noch nicht ganz gefrorene Eisfläche geworfen wurden, dies ist nur zusätzliche Arbeit die Steine wieder zu entfernen und die Löcher zu "stopfen". Danke an alle engagierten "Eismeister" und tretet die Zerstörer mal richtig in den A.... |
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