publiziert: 20.09.2011 14:22 Uhr
aktualisiert: 20.09.2011 14:25 Uhr
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Volksmusikpreis für Bernhard Bromma

Hanns-Seidel-Stiftung verleiht Auszeichnung an Heustreuer für ehrenamtliches Engagement
  • Hohe Auszeichnung: Dritter Bürgermeister Ansgar Zimmer (von links), Peter Witterauf (Hanns-Seidel-Stiftung) und Landtagspräsident a.D. Johann Böhm (rechts) gratulierten Bernhard Bromma aus Heustreu im Kaisersaal von Kloster Banz zum Volksmusikpreis.
    Foto: Hanns-Seidel-Stiftung
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(pot) Sechs Gruppen und drei Persönlichkeiten aus Franken sind von der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Volksmusikpreis ausgezeichnet worden, unter ihnen auch Bernhard Bromma aus Heustreu.

Hauptgeschäftsführer Peter Witterauf würdigte alle Preisträger für ihre besonderen Verdienste in der fränkischen Volksmusik. Der Tag der Volksmusik mit Gottesdienst, Musikdarbietungen und Preisverleihung fand im oberfränkischen Bildungszentrum Kloster Banz statt.

Die Hanns-Seidel-Stiftung will mit dem „Tag der Volksmusik“ ein deutliches Zeichen für Volksmusikpflege, Kulturerhalt sowie die Ausübung eines musikalischen Ehrenamtes setzen. „Die Preisträger haben sich in der Musikpflege oder in der Nachwuchsarbeit in besonderer Weise verdient gemacht und sollen deshalb als Vorbilder für ihr Wirken öffentlich ausgezeichnet und gewürdigt werden“, erklärte der Hauptgeschäftsführer Witterauf bei der Preisverleihung vor 200 geladenen Gästen im Kaisersaal von Kloster Banz. Mit der Auswahl der Preisträger ist der Bayerische Landesverein für Heimatpflege beauftragt.

In der Würdigung wurde hervorgehoben, dass Bernhard Bromma sei über 25 Jahren ehrenamtlich für die Volksmusik tätig. Dabei engagiert er sich besonders im Bereich der Blasmusik und des Volkstanzes. 1995 habe er die Volkstanz- und Volksmusikgruppe Heustreu gegründet. Unter seiner Leitung spielt die Bläserbesetzung Rund- und Figurentänze.

Darüber hinaus ist Bernhard Bromma Dirigent bei weiteren Musikvereinen und Jugendorchestern. Hier legt er besonderen Wert darauf, dass die jungen Musikanten auch fränkisches Liedgut kennenlernen und spielen. Er sammelt alte Notenhandschriften und richtet sie für seine Besetzungen ein. Damit wurde er im Bereich der fränkischen Blasmusik in der Rhön zum Vorbild.

    
    

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