publiziert: 08.02.2012 13:43 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 13:46 Uhr
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Wohin mit Krippe und Hort?

Gemeinderat Hollstadt diskutiert über Standort-Pläne der VG
  • Diskussionsthema Kinderbetreuung: Der Gemeinderat Hollstadt diskutierte über die Planungen der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu zu den möglichen Standorten für Kinderhort und Kinderkrippe.
    Foto: Thinkstock
  • So könnte das Leitsystem an den Ortseingängen von Hollstadt nach den Entwürfen von Designer André Vorndran aussehen. Das Landratsamt stimmte nun aber der geplanten Beleuchtung nicht zu. Diesbezüglich muss nun nachgearbeitet werden.
    Foto: André Vorndran
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Es ist eine diffizile Sache mit den Standorten von Schulen, Kindergärten, einer möglichen Krippe und eines möglichen Hortes in der Verwaltungsgemeinschaft Heustreu. Auch in der Sitzung des Gemeinderats Hollstadt wurde wieder einmal länger darüber diskutiert, wo die besten Standorte für die Bildungseinrichtungen wohl sein werden. Und zwar heute und in Zukunft.

Die längere Diskussion entfachte sich beim Sachstand zu den Planungen zu Hort und Krippe in der VG Heustreu, den Bürgermeister Georg Menninger bekannt gab. Die VG hat in der letzten Sitzung der Mitgliedsgemeinden einen künftigen Standort Heustreu für die Kinderkrippe und einen künftigen Standort Unsleben für den Hort festgelegt. Derzeit läuft eine Bedarfsumfrage bei den Eltern für beide Einrichtungen, die im kommenden Schuljahr (Hort) beziehungsweise ab dem kommenden Jahr (Krippe) von der VG zur Verfügung gestellt werden. Wie sich die Situation dann in Zukunft mit den Kindergärten in Wargolshausen und Hollstadt sowie der Verbandsschule entwickeln wird, das konnte im Gemeinderat auch nach der Diskussion nicht abschließend geklärt werden. Auf den im vergangenen Jahr gegründeten Bildungsverband kommt da aber noch jede Menge Arbeit zu.

Im Kindergartenjahr 2010/2011 hat sich bei der Kirchenverwaltung in Sachen St. Jakobus Kindergarten ein Defizit von 6031,29 Euro aufgehäuft. Der Antrag auf Ausgleich des Defizits trifft mit schöner Regelmäßigkeit jährlich bei der Gemeinde ein. Gestiegene Personalkosten, Heizkosten und ein neuer Computer haben für ein höheres Minus als in den vergangenen Jahren gesorgt. Da sich die finanzielle Situation des Kindergartens mit seinen derzeit 34 Kindern auch in Zukunft nicht wesentlich ändern wird, beschloss der Gemeinderat, das Defizit in voller Höhe auszugleichen.

Komplett überarbeitet wird noch in diesem Jahr der Flächennutzungsplan von Hollstadt. Der Leiter der VG Heustreu, Josef Krause machte den Vorschlag hierfür, da noch insgesamt drei Verfahren zur Änderung aus den vergangenen Jahren nicht abschließend behandelt wurden. Und weil künftig auch noch die im Regionalplan ausgearbeiteten Flächen für die Nutzung der Windenergie mit im Flächennutzungsplan verankert werden müssen, stimmte das Gremium für eine Komplettüberarbeitung. Zwei Anträge auf Aufnahme von Flurstücken in den Regionalplan Energieversorgung wurden vom Gemeinderat negativ beschieden. Die Gemeinde hatte schon in einer vorausgegangenen Sitzung beschlossen, einzelne Anträge von Bürgern nicht entgegen zu nehmen.

Eine Reihe von Bauanträgen wurde ebenfalls in der Sitzung diskutiert. Karl-Heinz Fuchs darf in der Heßbergstraße in Hollstadt ein Wohnhaus neu bauen. Nicht einverstanden ist die Baubehörde im Landratsamt mit der Beleuchtung der geplanten Stelen an den Ortseingängen von Hollstadt. Diese könnten die Verkehrsteilnehmer irritieren. Ob die Leitsysteme jetzt ganz ohne Beleuchtung auskommen, soll in der kommenden Sitzung geklärt werden.

Sabine und Alfred Gans dürfen in der Gänsbergstraße in Wargolshausen ihren Eingang überdachen. Ella Then möchte in Wargolshausen eine landwirtschaftliche Halle bauen. Der Bauvoranfrage wurde noch nicht zugestimmt, da noch kein Nutzungskonzept vorliegt.

Gemeinderat Ansgar Büttner berichtete über nicht zufriedenstellende Leistungen des Breitband-LTE-Netzes in Wargolshausen. An der teuren Glasfaserlösung und an Zuschüssen hierfür soll weiter gearbeitet werden.

kri
    
    

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