publiziert: 02.02.2012 15:23 Uhr
aktualisiert: 02.02.2012 15:25 Uhr
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42 Jahre Lehrerin in Bischofsheim

Christine Homeier an der Mittelschule Bischofsheim in den Ruhestand verabschiedet
  • Abschied mit Blumen und einem Lächeln: Christine Homeier wurde von Schulleiter Rüdiger Bader (links) und seinem Stellvertreter Detlef Elsner in den Ruhestand verabschiedet.
    Foto: Eckert
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Nach 42 Jahren im Schuldienst wurde Christine Homeier in den Ruhestand verabschiedet. Aus diesem Anlass dankte ihr Schulleiter Rüdiger Bader dankte Homeier für das Engagement an der Bischofsheimer Volksschule. Immerhin unterrichtete sie hier 40 Jahre.

Geboren wurde Homeiner in Bischofsheim, ist aber in Bad Neustadt aufgewachsen und legte dort die mittlere Reife ab. Anschließend begann die Ausbildung zur Fachlehrerin, mit einem Besuch der Frauenfachschule in Würzburg und einer pädagogischen Ausbildung in Nürnberg. Sie wurde Fachlehrerin für Hauswirtschaft und Textilarbeit, in späteren Jahren kam Werken dazu. Im Zuge der Umstrukturierung zur Mittelschule nennt sich das Fach „Soziales“.

Nach ihrer Ausbildung war Christine Homeier zwei Jahre an der Grund- und Hauptschule in Bad Neustadt tätig, bevor sie nach Bischofsheim versetzt wurde. „Ich bin dann einfach da geblieben. Da ich mich in Bischofsheim familiär band, hatte ich dann auch keine Veranlassung wegzugehen.“

Viele Kollegen und noch mehr Schüler hat Christine Homeier in den 40 Jahren in Bischofsheim erlebt. „Ich kenne das halbe Dorf aus der Schule“, schmunzelt sie. Insgesamt sei die Zeit an Bischofsheims Schule sehr angenehm gewesen. „Ich war gerne Lehrerin.“ Unter vier Schulleitern hat sie gearbeitet: Berthold Frisching, Felix Ummenhofer, Wolfgang Schön und Rüdiger Bader. „Ich war überall eingesetzt in Bischofsheim und den Außenstellen. Das hat halt zum Dienst dazugehört.“

Im Fachlichen Bereich hat sich im Laufe der 40 Jahre so einiges verändert. Der Stellenwert, den Kochen und Textilarbeit in den 70er Jahren noch hatten, sei heute wesentlich niedriger. „Textilarbeit ist fast unwichtig geworden. Das wird mit jedem Lehrplan weniger.“ Auch beim Kochen habe sich viel verändert. „Die Kinder haben heute mehr Wissen über Gerichte aus anderen Ländern und Kulturen.“ Im Laufe der Jahre sei das Kochen den veränderten Bedingungen in der Gesellschaft angepasst worden, Ernährungslehre sei ein wichtiges Thema.

Christine Homeier hat es nicht bereut, Fachlehrerin für Hauswirtschaft geworden zu sein. „Hauswirtschaft gehört zur Allgemeinbildung dazu. Für die 7. Klasse ist es ein Pflichtfach. Heute ist es aber verstärkt Berufsbezogen.“

Auf den Ruhestand freut sich Christine Homeier schon. Sie möchte die Zeit mit ihrem Mann verbringen, sich Zeit für Reisen und die Enkel nehmen. „Ich freue mich, dass ich Stundenplan und Pflicht hinter mir lassen kann.“

me
    
    

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