publiziert: 08.03.2009 17:40 Uhr
aktualisiert: 08.03.2009 17:43 Uhr
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Kommandant im zweiten Anlauf

Michael Krug führt die Brückenauer Wehr
  • FOTO Lena Berger
    Michael Krug ist neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau.
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(lena) Michael Krug heißt der neue Kommandant der Bad Brückenauer Feuerwehr. Er löst Michael Greger ab, der seinen Posten nach nur einem Jahr wieder niedergelegt hatte, weil er aus Bad Brückenau weggezogen ist. Krug hatte sich bereits vor einem Jahr um das Amt beworben, das zuvor sein Vater Jochen Krug bekleidet hatte.

Auch der Kassier des Feuerwehrvereins und sein Stellvertreter wurden gewählt. Antonia Übelacker wurde im Amt bestätigt, ebenso wie Walter Grünewald, der sie weiter unterstützt. Zum neuen Schriftführer wurde Stefan Heil gewählt. Vorher hat das Amt der neue Kommandant Michael Krug ausgeübt.

Auch in diesem Jahr freute sich die Brückenauer Feuerwehr über Zuwachs. Daniel Schumm und Bruce Theuring wurden neu aufgenommen. Lukas Breitenbach und Bastian Schäfer sind seit zehn Jahren bei der Feuerwehr und wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert.

Kassier Walter Grünewald attestiert der Feuerwehr eine stabiles finanzielles Polster. In Zukunft müsse mit weniger Einnahmen gerechnet werden, weil die Altpapiersammlungen zukünftig wegfallen.

In seinem Grußwort gratuliert Kreisbrandinspektor Marco Brust dem neuem Kommandanten. Krug könne die Arbeit nicht alleine machen, „seid motiviert und respektiert die Führung,“ so Brust. Er dankte den Feuerwehrkameraden, die Zeit und Verantwortung in die Wehr investiert haben.

Vor halbleeren Rängen hatte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Günther Übelacker, die Feuerwehrleute begrüßt. Seinen einleitenden Worten sollte eigentlich der Bericht des Kommandanten folgen. Michael Greger war zur Versammlung jedoch nicht erschienen. An seiner Stelle verlas der Vereinsvorsitzende einen kurzen Jahresbericht.

Die Brückenauer Wehr hat derzeit 62 Aktive. Der Verein besteht aus 116 Mitgliedern, informierte Übelacker. Im abgelaufenen Jahr wurden die Floriansjünger zu 93 Einsätzen gerufen, darunter 16 Brandeinsätze, 38 technische Hilfeleistungen, 15 Fehlalarme und 24 sonstige Einsätze. Insgesamt fielen dabei 900 Stunden an.

Bei der Atemschutz-Ausbildung und der Wartung der Atemschutz-Geräte waren knapp 230 Stunden angefallen. Martin Hohmann, Otto Statt und Peter Rehnert stellen in der Brückenauer Wehr die ständige Einsatzbereitschaft dieser Ausrüstung und der Leute sicher.

Günther Übelacker appellierte an die Feuerwehrleute, auch beim Üben die vollständige Schutzkleidung zu tragen. Übungen hat die Brückenauer Wehr im vergangen Jahr viele absolviert. Eine Einsatzübung fand in der Hartwaldklinik statt. Ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung im Möbellager war angenommen worden. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr war sofort mit der Personenrettung und der Brandbekämpfung begonnen worden. Klinikleitung und Feuerwehrführung waren mit der Bilanz der Übung sehr zufrieden.

Die Hauptübung fand am 30. April an der Himmelsleiter oberhalb der Stadt statt. Es wurde ein Unfall mit einem Holzrückefahrzeug angenommen mit mehreren Verletzten und einer eingeklemmten Person, zusätzlich zu einem Waldbrand. Auch das Rote Kreuz beteiligte sich mit sechs Helfern an der Übung.

Ende August übte die Wehr auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken. Im September kamen in der Aktionswoche weitere Übungen dazu. Die im leerstehenden Haus Ullmann im Staatsbad, sei optimal für die Atemschutzträger gewesen, sagte Günther Übelacker.

Im Oktober wurde mit der Bahn eine Ausbildung am Rettungszug durchgeführt, der in Fulda stationiert ist. An der Übung in Mottgers nahmen aus Brückenau und Wernarz 17 Wehrleute teil.

    
    

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