publiziert: 29.08.2010 19:17 Uhr
aktualisiert: 29.08.2010 19:18 Uhr
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Leserforum: Auf der Suche nach Funklöchern

Zum Artikel „Ehepaar flüchtet vor Mobilfunk“ vom 14. August:

Als selbst Betroffene danke ich Ines Renninger für diesen Bericht.

Man kann fliehen oder sich notdürftig mit Abschirmmaterialien schützen, um die Beschwerden etwas zu lindern. Leider gelingt das aber nicht immer und so suchen immer mehr Leidende nach Funklöchern.

Auch die Strahlen von der schnurlosen DECT-Telefone, WLAN, Handys – auch im Standby-Betrieb – vertragen zahlreiche Menschen nicht. Wenn mein Kopf zu schmerzen und brennen beginnt und mein sonst niedriger Blutdruck rasant in die Höhe steigt, sind immer diese genannten Geräte in meinem Umfeld zu finden. WLAN verursachte mir lebensbedrohliche Atemnot.

Wie soll man sich gegen die Zwangsbestrahlung in Arztpraxen, Krankenhäusern und Schulen wehren? Wer denkt an die Leidenden in den Mehrfamilienhäusern? Die wenigsten Nachbarn sind einsichtig und nutzen Kabelverbindungen wie es auch vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfohlen wird.

Laut einer Umfrage des BfS von 2002 fühlten sich damals bereits sechs Prozent der Bevölkerung durch Mobilfunk gesundheitlich beeinflusst. Die Dunkelziffer ist allerdings sehr hoch, da nur wenige den Kausalzusammenhang und somit die Ursache ihrer Erkrankung oder ihres Unwohlseins erkennen.

Bei meiner Teilnahme an der Mainzer Studie zur Elektrosensibilität wurde ich überall dort untersucht, wo es bei mir nichts zu finden gibt. Blutdruckanstieg und Kopfschmerzen wurden nicht untersucht. Wenn Betroffene nicht untersucht werden, können auch keine Beweise für die Schädlichkeit dieser unnatürlichen, gepulsten Mikrowellen-Technologie vorliegen. Und so suchen wir halt weiter nach funkfreien Wohnungen oder Häusern.

Monika Schuberth-Brehm 96346 Wallenfels

    
    

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