publiziert: 26.01.2012 16:52 Uhr
aktualisiert: 26.01.2012 17:28 Uhr
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50 Jahre auf der Bühne: Ed Sperber feiert mit Freunden

50-jähriges Bühnenjubiläum mit Benefizkonzert im Theater
  • Ed Sperber
    Foto: Sperber
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50 Jahre Bühne – Ed Sperber feiert das Jubiläum mit Freunden, natürlich auf der Bühne, und zwar am 28. April mit einem Benefizkonzert im Theater der Stadt Schweinfurt. „Das Jubiläum bezieht sich nur auf die Bühne“, sagt er, „ ich habe ja schon mit 17 in den Clubs der Amerikaner gespielt.“ Dort hat er auch den Jazz entdeckt, sagt der Schweinfurter Musiker, der im März 75 wird.

Nach eher erfolglosen (weil halbherzigen) Anfängen auf der Geige entdeckte er mit 13 die Klarinette, mit 14 spielte er in einer ersten Band, mit 15 kam das Saxophon dazu. Mit 16 hatte er sein erstes Engagement im Schweinfurter Orchester Oskar Emmert. Und dann kam der Jazz, der sein ganzes weiteres Lebens bestimmen sollte. Seine erste eigene Band mit Henry Gresser, Harald Hutzler, Helmut „Stöss“ Sauer, Helmut Brändlein und Werner Meixelsperger gewann 1960 den Vorentscheid beim Nordbayerischen Jazzfestival der Amateure, auf Bundesebene gewann Sperber dann die Solisten-Wertungen für Alt- und Tenorsaxofon.

Danach konnte er ins Profilager wechseln. Er ging auf Tournee durch Europa und Asien, spielte mit Größen wie Charly Antolini, Carola Grey oder Sandy Patton. Von 1977 bis 1998 leitete er das Tanzorchester des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg, und von 2001 bis vor „zwei, drei Jahren“ (Sperber) war er Professor an der Hochschule für Musik in Würzburg. Heute spielt er hin und wieder auf Kreuzfahrten oder geht mit seinem Quartett „Kaleidoskop“ auf Tournee, zuletzt dreimal nach Südafrika.

Für das Benefizkonzert im Theater hat er sich der Mitwirkung von Gail Gilmore, der Rockröhre Inga Rumpf (die Jazzstandards singen wird), des Thomas Fink Trios, Erlangen, der B7-Frauenpower, München, der Schweinfurter Ball-Bearing-Jazzband, die er vor 50 Jahren selbst gegründet hat, und von Doc's Bigband aus Stuttgart versichert. Der Reinerlös wird dem Adolf-von-Kahl-Haus der Diakonie zugutekommen.

Was Ed Sperber am liebsten wäre: Dass die Besucher ins Konzert kommen und gleichzeitig der Diakonie spenden: Konto 582, Flessabank, BLZ 793 30 111.

Karten für 30 Euro (Schüler und Studenten 20 Euro) an der Theaterkasse, Tel. (0 97 21) 5 14 75 und im Bürgerservice, 51 0.

Von Mathias Wiedemann
    
    

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