aktualisiert: 20.04.2009 13:43 Uhr
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SCHWEINFURTER OBERLAND
Am Element Wasser entlang
Wanderwege im Schweinfurter Oberland – 1. bis 3. Mai Eröffnung
(til) Bald ist es soweit. Vom 1. bis 3. Mai findet die offizielle Eröffnung der Wanderwege im Schweinfurter Oberland statt (siehe auch nebenstehenden Bericht). Damit wurde das ganze Oberland für Wanderer erschlossen.
Berücksichtigt wurden Naturschutzgebiete, Panoramen und die natürlichen Gegebenheiten, die die Wanderwege interessanter machen und schön sowie sinnvoll gestalten. Während die Wanderwege ausgesucht wurden, kristallisierte sich die Idee heraus, Themenwanderwege anzubieten. Somit entstanden sieben Wanderwege, die sich mit den geologischen, natürlichen und baulichen Besonderheiten der Region beschäftigen.
Vorgestellt sei heute der Bachweg. Der ist 10,7 Kilometer lang und führt, wie der Name schon sagt, fast ausschließlich an Wiesenbächen entlang. Der Weg beginnt am Parkplatz des Ellertshäuser Sees. Durch den Wald geht es dann zu einer Höhe mit einem schönen Panoramablick in Richtung Rhön. Von hier aus folgt der Weg dem Element Wasser, vorbei am Waldspielplatz bis hin zum Mühlbach. Entlang des Baches führt der Weg an der Mittelmühle und der Kreisenmühle vorbei. Der Mühlbach mündet bei Reinhardshausen in den Geißler, dessen Ursprung in den Haßbergen liegt. Von hier aus geht es über den Pfaffensteg weiter. Der Pfaffensteg ist ein Weg, den einst Christen und besonders Pfarrer genutzt haben, um trockenen Fußes von Altenmünster nach Sulzdorf und umgekehrt zu gelangen. In einer landschaftlich sehr reizvollen Umgebung mit einer schönen, bachbegleitenden Flora (Erle, Weiden oder Hopfen) geht es den anfangs noch naturnahen Geißler entlang Richtung Wettringen. Auf natürlichen Wiesenwegen und entlang des Waldes gelangt man zu einem extra für den Bachweg gebauten Steg und überquert auf diesem den Geißler. Auf dem Wirtschaftsweg führt der Bachweg am nun durch Flurbereinigung in ein Korsett gezwungenen Geißler entlang nach Wettringen. An der Mündung des Sauerquellenbaches bei Wettringen verlässt der Bachweg den Geißler und folgt ab hier dem Sauerquellenbach. Auch dieser ist hier in ein gerades Bett gezwängt. Vorbei an der Fuchsstädter Mühle geht es nach Fuchsstadt zum Brauhaus, für das früher das Wasser des Sauerquellenbaches genutzt wurde.
Nach Fuchsstadt zeigt sich der Sauerquellenbach wieder sehr naturnah mit einem natürlichen Randbewuchs. Am Campingplatz vorbei geht es wieder zurück zum Ellertshäuser See. Dieser entstand am Ende der 1950er Jahre und ist quasi der aufgestaute Sauerquellenbach.
Vom 1. bis 3. Mai werden viele Führungen angeboten, bei denen Wanderer mit Informationen zu den Themenwegen, aber auch zu den anderen Wegen versorgt werden. Der schriftliche Wanderführer ist in Form eines handlichen Ringbuches in den Gemeinden des Schweinfurter Oberlandes erhältlich.
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